Matomo

Bewertung: 5/5 Sterne

Serienkritik The Walking Dead (Staffel 5)

Die sensationelle Fernsehserie lässt auch im fünften Durchgang nicht nach.

Inzwischen ist auch die fünfte Staffel von „The Walking Dead“ auf DVD und Blu-ray erschienen. Die Erwartung war groß, wir nehmen an dieser Stelle vorweg: Enttäuscht wurde sie nicht. Es warten wieder zwölf Stunden spannende Unterhaltung auf die Fans.

Die Handlung

Echte Kämpfer stehen sich bei - Rücken an Rücken (Foto: WVG Medien)

Echte Kämpfer stehen sich bei – Rücken an Rücken (Foto: WVG Medien)

Die letzte scheinbare Zuflucht entpuppt sich für Nick Grimes und seine Truppe als Flop. Die dort lebenden Leute locken Menschen nur an, um sie zu schlachten und zu Fleischprodukten zu verarbeiten. Um ein Haar hätten auch Grimes und Co diesen Irrtum mit dem Leben bezahlt, können aber nach einer äußerst blutigen Auseinandersetzung fliehen.

Gemeinsam irren sie wieder durch das nahezu entvölkerte Amerika, müssen sich nochmals gegen einige der überlebenden Kannibalen behaupten, verlieren einige Weggefährten an Zombies oder mörderische Gegner und geraten schließlich an einen Unbekannten, der ihnen eine sichere und harmonische Zufluchtsstätte bietet.

Die Skepsis ist groß, denn immerhin wären sie bei der letzten scheinbaren Zuflucht um ein Haar als T-Bone-Steaks auf dem Grill gelandet. Schließlich lassen sie sich auf das Wagnis ein und erkennen bald, dass sie tatsächlich eine kleine friedliche Oase gefunden haben. Doch schon bald offenbart sich, dass auch hier unter der scheinbar friedlichen Oberfläche einiges gärt.

Serienkritik „The Walking Dead (Staffel 5)“

Es ist in der Tat bemerkenswert, wie sich diese Serie seit der ersten Staffel entwickelt hat. War doch zunächst die Besonderheit, dass es tatsächlich eine Zombie-Serie gibt, die auch in der grafischen Darstellung sehr drastisch ist. Doch im Laufe der Zeit haben sich die Charaktere und die Dynamik der ständig wechselnden Gruppe weiterentwickelt. Für jene, die nur Blutfontänen sehen möchten, mag dies etwas langweilig sein, in der Gesamtwürdigung ist das aber ein gewaltiger Zugewinn.

Zombies grapschen auch mal gerne (Foto: WVG Medien)

Zombies grapschen auch mal gerne (Foto: WVG Medien)

In der fünften Staffel gelangt diese Entwicklung zu ihrem vorläufigen Höhepunkt. Es gibt sehr viele dramatische Situationen, viele der liebgewonnenen Gruppenmitglieder sterben, andere kommen an ihre psychischen Grenzen, Verzweiflung offenbart sich allenthalben. Das alles wird dramaturgisch sehr intensiv dargestellt, ohne in das sonst für Hollywood so typische Pathos zu verfallen. Es baut sich eine dichte Atmosphäre auf, die sich über alle 16 Folgen intensiv hält. Die Schauspieler überzeugen, die Spannung bleibt auf hohem Niveau, nichts erscheint in irgendeiner Form kitschig.

Natürlich endet die Staffel mal wieder mit einem handfesten Cliffhanger. Uns bleibt damit nichts weiter übrig, als zähneknirschend auf die nächsten Folgen zu warten.

Die Versionen

Allen Unkenrufen im Vorfeld zum Trotz ist die gesamte exorbitant brutale Staffel ungekürzt erhältlich. Die Laufzeit beträgt 711 Minuten. Freigegeben ist der ganze Spaß natürlich ab 18 Jahren.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Nicht nur Zombie-Gemetzel, sondern auch viele ruhige und nachdenkliche Abschnitte. Dramaturgisch ein Highlight und hochgradig spannend.

Bewertung: 5/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "The Walking Dead (Staffel 5)"

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Über Angus Sc.

Seine Affinität zu Horrorfilmen hatte er bereits in früher Jugend entdeckt. Daraus resultiert seine Vorliebe für Horrorklassiker aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern.
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