Filmkritik Bewertung: 5/5 SterneGhost Ship – Das Geisterschiff

Horror auf hoher See.

Wenn ein führerloses Schiff auf dem Ozean treibt und sich ein paar Schatzsucher darauf umsehen, dann wird daraus ein flotter Geistergrusel.

Die Geschichte

Der Pilot Jack Ferriman entdeckt vor der Küste Alaskas ein Schiff, das dort vermutlich führerlos treibt. Er bittet einen alten Seebären und seine Crew, das Schiff zu bergen. Schließlich könnte darauf ein Goldschatz liegen.

Sie erreichen das Schiff und erkennen in ihm einen italienischen Luxus-Kahn, der seit gut 40 Jahren verschollen ist. An Bord gelangt, finden sie einen Goldschatz. Doch da ist auch noch etwas anderes an Deck, und das ist gnadenlos tödlich und lässt die Eindringlinge nicht weg.

Filmkritik „Ghost Ship“

Allein die Anfangsequenz, in der ein Stahlseil in Sekundenbruchteilen eine Tanzveranstaltung buchstäblich durchsäbelt, dürfte zu den heftigsten Momenten der Horrorgeschichte zählen. Allerdings ist „Ghost Ship“ mitnichten ein bluttriefender Nonstop-Splatter. Die Schockmomente sind gut platziert und über den Film verteilt. Ihre Härte erklärt allerdings die Freigabe der ungeschnittenen Fassung ab 18 Jahren.

Natürlich stampfen die Meckermenschen vom „Lexikon des Internationalen Films“ den relativ einfach erzählten Schocker in Grund und Boden – aber zu Unrecht. Denn: Die Atmosphäre des Films ist schaurig schön, der Soundtrack stimmt, die Effekte ebenso, Schreckmomente gibt es reichlich, und die Schauspieler sind durchweg akzeptabel. Mit Gabriel Byrne als Kapitän ist sogar ein halber Star an Bord.

Wer sich also einen kurzweiligen maritimen Abend mit Gänsehaut machen will, ist mit dem Geisterschiff bestens unterwegs.

Die Fassungen

Die ungeschnittene Fassung ist ab 18 Jahren freigegeben und läuft knapp 87 Minuten. In der Version ab 16 Jahren fehlen 39 (harte) Sekunden. Sie ist trotzdem durchaus noch sehenswert.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Knalliges, unterhaltsames Seegarn. Dazu ’ne Buddel Rum.

Bewertung: 5/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Ghost Ship – Das Geisterschiff"

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Über den Autor Martin Riggs

Sein Pseudonym hat er von Martin Riggs aus "Lethal Weapon" entliehen, einer seiner liebsten Filmfiguren. In seiner Freizeit widmet er sich leidenschaftlich gern dem Thema Kino, unter anderem allem, was ihm eine Gänsehaut oder ein Lachen beschert.
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