Filmkritik Bewertung: 3/5 SterneF – London Highschool Massaker

Basierend auf einer wahren Geschichte ...

“We don’t need no education. We don’t need no thought control…”, sangen einst Pink Floyd und forderten mehr Freiheit für Schüler. Im aktuellen Horror-Slasher “F – London Highschool Massaker” dreht Regisseur Johannes Roberts den Spieß um. Seine Lehrer bekommen es mit einer ordentlichen Portion Terror zu tun.

Die Geschichte

Robert Anderson (David Schofield) hat ein kleines "Formtief" (Fotos: Universal)

Robert Anderson (David Schofield) hat ein kleines „Formtief“ (Fotos: Universal)

Lehrer Robert Anderson (David Schofield) hat keinen guten Tag. Nachdem er einem Schüler die Note F (wir würden 6, also ungenügend sagen) gibt, setzt es schon eine Klage seitens der Eltern. Nichts neues, denn das kommt in letzter Zeit öfters vor. Eine weitere Standpauke der Schulleiterin steht an.

Nicht nur die Schüler, auch die eigenen Kollegen nehmen Robert nicht mehr für voll. Apropos voll: Er verfällt dem Alkohol. Verbittert und müde verdonnert er sogar seine Tochter zum Nachsitzen. Privat läuft es ebenfalls weniger gut. Geschieden lebt unser Antiheld in einer kargen Wohnung in London.

An diesem Nachmittag passieren seltsame Dinge. Erst vermutet der Lehrer einen billigen Schülerstreich, doch die Lage wird ernst. Eine Gruppe Vermummter treibt ihr Unwesen im Schulgebäude. Egal ob Wachpersonal, Lehrer oder Schüler – die unbekannten Killer räumen auf. Robert versucht, sich und seine Tochter zu retten.

Filmkritik „F – London Highschool Massaker“

Jetzt wirds brenzlich! (Fotos: Universal)

Jetzt wirds brenzlich! (Fotos: Universal)

Sie sind lautlos, schnell und meistern jedes Hindernis mit akrobatischer Eleganz. Wen Regisseur Johannes Roberts hier geschaffen hat beziehungsweise schaffen wollte, bleibt ein Rätsel. Es könnten Dämonen wie bei „Heartless“ sein oder Zombies wie bei „Devil’s Playground“ oder einfach nur sportlich begabte Schüler.

Diese Spekulation und das recht abrupte Ende nach 79 Minuten, sorgen bei uns für etwas Unmut. Es stellt sich demnach die Frage: Künstlerische Freiheit oder unfertiges Drehbuch? Auf der einen Seite bringen diese Lücken eine gewisse Spannung in den Film. Auf der anderen Seite werden wir als Zuschauer ziemlich allein gelassen.

F - London Highschool Massaker: Wer seid ihr? (Fotos: Universal)

F – London Highschool Massaker: Wer seid ihr? (Fotos: Universal)

Einen Pluspunkt holt „F – London Highschool Massaker“ auf jeden Fall für die Spezialeffekte. Im Gegensatz zu anderen Horrorfilmen, werden die Aktionen selbst nicht direkt gezeigt. Vielmehr wurde Wert auf die Szenen danach gelegt. Die Atmosphäre stimmt und Kunstblut mit Modelliermasse kommen gut zum Einsatz. Vielleicht war der Film auch deswegen der Publikums-Hit beim Fantasy Filmfest. Nachprüfen können wir das allerdings nicht.

Die Versionen

Den Schulhorror gibt es als FSK-18-Version auf DVD und Bluray ab 26. November. Ob gekürzt oder ungekürzt ist uns nicht bekannt.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Mit Mut zur Lücke leider nur Mittelmaß.

Bewertung: 3/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "F – London Highschool Massaker"

Über den Autor Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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