Filmkritik Bewertung: 1/5 SterneSpiderhole – Jemand muss bezahlen

Läppischer Horrorfilm, der keine Spinne aus ihrem Loch lockt.

Eine „neue Dimension des Horrors“ wollen uns die Gestalter des DVD-Covers mit diesem Film verkaufen. Das ist auch tatsächlich der Fall, allerdings nicht so wie gewollt.

Die Geschichte

Vier Kunststudenten, ein leerstehendes Haus, eine Dummheit. Molly, Luke, Toby und Zoe brechen in die alte Villa ein, um sich dort niederzulassen. Zunächst funktioniert das wie geplant. Doch am nächsten Morgen sind Türen und Fenster verrammelt. In einem Schrank liegen blutige, alte Klamotten. Die Vier stecken in der Falle.

Dieser Film haut alle um (Foto: WVG Medien)

Und dann sind da noch weitere komische Sachen: Ein schmuddeliger Raum mit vier Stühlen, eine Art Operationsraum und ein Loch in einer Wand.

Dann verschwindet Toby.

Das Unheil nimmt für die Vier seinen Lauf. Nur für uns hat es schon viel früher begonnen – mit dem Einlegen der Disk in den Player.

Filmkritik „Spiderhole – Einer muss bezahlen“

Schon wieder so ein billiges Schnellschussprojekt, das auf dem Titel reißerisch mit ähnlichen – aber besseren – Genrebeiträgen wirbt. Hier ist alles dünn: Schauspielkunst, Drehbuch, die angeblich durchbruchsicheren Kulissenwände. Die wenigen Bluteffekte sind lächerlich, falls die Kamera überhaupt etwas zeigt. Die FSK-Freigabe ab 18 Jahren scheint nicht wirklich plausibel.

Stattdessen gibt es Geschrei, unlogisches Verhalten der Filmteilnehmer und jede Menge Klischees. Nur Spannung will einfach nicht aufkommen. Erst gegen Ende wird das Timing etwas besser, aber auch da nervt die Idiotie der Darstellerin.

Nur die Pointe ist leidlich originell geraten. Doch der Weg dorthin ist zu beschwerlich, als dass wir dafür irgendeinen Stern vergeben könnten.

Die Versionen

Die FSK hat „Spiderhole“ ab 18 Jahren uncut freigegen. Ein paar Schauwerte hatten wir uns dadurch schon erhofft. Die kamen aber nicht.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Billig, billig. Reizloser, langweiliger Slasher-Kram.

Bewertung: 1/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Spiderhole – Jemand muss bezahlen"

Über den Autor Martin Riggs

Sein Pseudonym hat er von Martin Riggs aus "Lethal Weapon" entliehen, einer seiner liebsten Filmfiguren. In seiner Freizeit widmet er sich leidenschaftlich gern dem Thema Kino, unter anderem allem, was ihm eine Gänsehaut oder ein Lachen beschert.
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