Matomo

Bewertung: 3/5 Sterne

Filmkritik Jack Brooks: Monster Slayer

Laue Horrorkomödie, der schnell die Luft ausgeht. Zu schnell.

Dass Robert Englund auch abseits seiner Ruhmrolle als Freddy Krueger immer mal wieder in skurrile Rollen schlüpft, zeigt diese Horror-Komödie aus dem Jahr 2007. Trotz FSK-16-Freigabe geht es recht heftig zur Sache. Aber auch das kann die mittelmäßige Story nicht retten.

Die Handlung

Gordon Crowley (Robert Englund) macht dicke Backen (Foto: Eurovideo)

Gordon Crowley (Robert Englund) macht dicke Backen (Foto: Eurovideo)

In früher Kindheit verliert Jack (Trevor Matthews) seine Eltern bei einem Campingurlaub. Ein Waldtroll tötet sie. Er selbst überlebt diesen Albtraum. Doch seitdem leidet er an Wutausbrüchen. Er begibt sich in ärztliche Behandlung.

Später verdient Jack seinen Lebensunterhalt als Klempner. Seit einigen Monaten besucht er die Abendschule. Dort lernt er auch seine neue Freundin Eve kennen. Eines Tages klagt Chemielehrer Gordon Crowley (Robert Englund) über eine defekte Wasserleitung. Jack nimmt sich des Problems an und begutachtet das marode Rohrsystem in Crowleys Haus. Dabei weckt Jack versehentlich einen schlafenden Dämon, der in Crowleys Garten begraben war. Auch eine geheimnisvolle Kiste kommt zu Tage. In ihr liegt ein pochendes, schwarzes Herz. Der Dämon zwingt den Professor, es herunterzuschlingen.

Am nächsten Tag zeigt sich die Wirkung. Vor den Augen seiner Schüler verwandelt sich der Chemielehrer in ein grässliches Monster. Jetzt liegt es an Jack, die Schule und vielleicht auch die ganze Welt zu retten.

Filmkritik „Jack Brooks: Monster Slayer“

Oh, er hat es getan. Alles futsch. Was uns Regisseur John Knautz hier auftischt, ist ein missglückter Versuch, in die frühen Fußstapfen von Sam Raimi und Peter Jackson zu treten. Die ersten 30 Minuten lassen nämlich ganz großes (Splatter-) Kino erwarten.

Für Trevor Matthews alias Jack Brooks und Robert Englund als Professor Crowley sind die beiden Hauptcharaktere perfekt auf den Leib geschnitten. Auch die verlassene Villa am Stadtrand oder das gespenstische Schulgebäude machen einen begnadeten Eindruck, ebenso die Spezialeffekte. Jede Monsterfratze, jeder Blutstropfen und jedes Stück Erbrochenes ist liebevoll in Szene gesetzt. Das Ganze kommt ohne sichtbare CGI-Unterstützung aus. Grandios.

Wer braucht noch ein Herz? In Schwarz? (Foto: Eurovideo)

Wer braucht noch ein Herz? In Schwarz? (Foto: Eurovideo)

Eigentlich alles super, möchte man meinen. Doch „Jack Brooks: Monster Slayer“ soll eine Horror-Komödie sein. Aber lustig ist irgendwie anders. Coole Sprüche oder Spaß-Einlagen fehlen. Eher schmunzeln wir als Zuschauer über die meterlangen Gummi-Tentakel – einen der vielen „Old School“-Effekte. Am meisten stört allerdings der fehlende Pepp zum Schluß des Films. So hätten wir uns gerne gewünscht, dass Jack’s nervige Freundin noch eine richtige Abreibung bekommt. Oder, dass im großen Showdown entweder die Villa, die Schule oder sonst irgendwas in die Luft fliegt. Aber so ist das Ende einfach nur unspektakulär und die abschließende Pointe irgendwie witzlos. Aber genug verraten. 1 Stern für die Effekte und 1 Stern für Robert Englund.

Die Versionen

Die DVD gibt es seit Anfang 2009 in einer ungeschnittenen FSK-16-Version.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Was anfangs noch vielversprechend aussieht, wird immer mehr ins Lächerliche gezogen. Witzig wird es trotzdem nicht.

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Bewertung: 3/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Jack Brooks: Monster Slayer"

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Über Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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