Filmkritik Bewertung: 4/5 SterneBrain Damage – Elmer

Willkommen in der Welt des Trashs

Heute haben wir für euch eine besonders feine Trash-Perle aus den späten 80ern herausgesucht. „Brain Damage“ ist mies gespielt und ungefähr so intelligent wie ein Hirnschaden. Und macht trotzdem Spaß.

Die Geschichte

Tja, und hier wird es schon mal schwierig. Versuchen wir’s: Der Teenager Brian kommt irgendwie mit dem Mini-Monster Elmer in Kontakt. Der sieht ungefähr aus wie ein auseinandergezogener Hundehaufen oder ein zu kurz geratener Knüppel mit Zähnen.

Brian hat sich einen Schuss setzen lassen (Foto: Ascot Elite)

Brian hat sich einen Schuss setzen lassen (Foto: Ascot Elite)

Am liebsten lutscht Elmer fremden Leuten das Gehirn raus. Und weil sein neuer Kumpel Brian ihm dabei hilft, injiziert der Hundeschiss ihm als Gegenleistung durch den Nackennerv eine übel bläuliche Droge direkt ins Gehirn. Mit der Zeit wird Brian süchtig nach dem Zeug, was seiner Umwelt einige Kopfschmerzen bereitet.

Natürlich darf auch eine Abhandlung über Elmers Vorgeschichte nicht fehlen. Schließlich ist er schon ein paar Jahrhunderte alt und war schon im Mittelalter fröhlich unterwegs.

Filmkritik „Brain Damage – Elmer“

Ach, die seligen 80er. Kaum ein Film könnte diese Zeit der stussigen Horrfilme, schlimmen Frisuren und Synthesizer-Soundtracks besser porträtieren als „Brain Damage“. Die Tricks sind lausig und von vorgestern, die Schauspielleistungen unterirdisch, die Bluteffekte sparsam verteilt aber durchaus saftig.

Elmer (rechts) ist ein reinliches Monster (Foto: Ascot Elite)

Elmer (rechts) ist ein reinliches Monster (Foto: Ascot Elite)

Und trotzdem macht die Sause jede Menge Spaß – vorausgesetzt, man hat ein paar Kumpels und ausreichend Pils in der Nähe. Denn das fiese Monsterchen ist irgendwie putzig und wird sogar noch von der deutschen Stimme von Bill Cosby (der mit der Familienbande) synchronisiert. Zwischendurch gibt er sogar eine Gesangsnummer zum Besten.

Klar hat dieses feine Stück Trash zwischendurch seine Längen. Genug Zeit, um die Handlung noch einmal in Ruhe zu durchdenken. Okay, kleiner Scherz.

Die Versionen

Die ab 16 Jahren freigegebene Version ist durch einen einzelnen Schnitt um gut eine Minute gekürzt.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Bunt-naiver Spaß für Nostalgiker und Freunde des gepflegten Trash.

Bewertung: 4/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Brain Damage – Elmer"

Über den Autor Martin Riggs

Sein Pseudonym hat er von Martin Riggs aus "Lethal Weapon" entliehen, einer seiner liebsten Filmfiguren. In seiner Freizeit widmet er sich leidenschaftlich gern dem Thema Kino, unter anderem allem, was ihm eine Gänsehaut oder ein Lachen beschert.
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