Filmkritik Bewertung: 5/5 SterneThe Conjuring

Horror-Wunderkind James Wan schlägt wieder zu – aber diesmal richtig.

James Wan („SAW“) scheint ein Faible für Spukphänomene zu haben. Bereits bei „Insidious“ zeigt er, was für eine kesse Kelle die Geisterwelt schlagen kann. Jetzt packt er noch einige Schippen drauf.

Die Geschichte

Hab dich! (Foto: Warner Home Video)

Familie Perron zieht nebst einer ganzen Reihe Töchter in ein altes Farmhaus auf Rhode Island. Zunächst sieht alles so aus, als ob sich ein Traum dieser Familie erfüllt hätte. Doch schon bald mischen eigenartige Phänomene das Familienleben auf und zunehmend.

Die Lage wird bedrohlich. Schließlich eskaliert die Situation und die Perrons nehmen die Hilfe der paranormalen Detektive Ed und Lorraine Warren an. Und danach beginnt der Horror erst so richtig.

Filmkritik „The Conjuring“

Der Film basiere auf tatsächlichen Begebenheiten, heißt es im Vorspann. Auch nach Ed Warren suchen wir auf Wikipedia nicht vergeblich. Nicht zuletzt der Film „Haus der Dämonen“ basiert ebenfalls auf tatsächlichen Ereignissen, in denen der Knabe seine Finger drin hatte. So viel zur Legende, die diesen Film umgibt.

Verlassen wir die unsicheren Pfade angeblich authentischer Ereignisse und nehmen den Film als das, was er ist. Nämlich als eine Spukhaus-Geschichte, wie wir sie nur alle paar Dekaden zu sehen bekommen. Der Autor übertreibt, meinen einige? Okay, um Missverständnissen vorzubeugen, werden wir an dieser Stelle mal konkreter: Es ist nicht ersichtlich, wie James Wan es geschafft hat. Aber bereits ab der ersten Minute des Films verfolgen wir den Werdegang der so arg gebeutelten Familie gebannt, starren auf den Fernseher und zucken bei jedem Geräusch zusammen, als sei dieses direkt in unserer Umgebung aufgetreten.

Nach unglaublich angespannten knapp zwei Stunden (der Rezensent war fast gar nicht mehr dazu zu bewegen, vom Kleiderschrank herunterzusteigen, und seine Katzen haben sich inzwischen gasförmig gemacht) kommt es dann doch zu einem ersehnten Finale, das hoffentlich die inzwischen angesammelte Anspannung von uns nimmt. Nimmt sie es? War der Gärtner der Mörder? Wir lassen das an dieser Stelle offen, um diesen unglaublichen Thrill, den „The Conjuring“ vermittelt, nicht zu gefährden. Damit würden wir nämlich eines der absoluten Horror-Highlights der letzten Jahre versauen. Wollen wir nicht. Dürfen wir nicht. Machen wir nicht.

Die Versionen

Spannung auf dem Höhepunkt, Gewalt tendiert gegen null, also FSK ab 16 Jahren ohne besondere Schnitte.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Sicherlich ohne Übertreibung einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre.

Bewertung: 5/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "The Conjuring"

Über den Autor Angus Sc.

Seine Affinität zu Horrorfilmen hatte er bereits in früher Jugend entdeckt. Daraus resultiert seine Vorliebe für Horrorklassiker aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern.
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