Matomo

Bewertung: 2/5 Sterne

Filmkritik Skin Creepers

Inspiriert von einer wahren Begebenheit

„Skin Creepers“ möchte gerne ein Exorzismus-Splatter-Komödien-Mix sein. Doch der Weg dorthin ist steinig. Und Steine gibt es genug, die uns hier vor die Füße geworfen werden. Haben die Zuschauer auf dem „International Horrorant Filmfestival“ etwa eine andere Version gesehen, als sie den Film zum „Besten Film“ nominierten?

Die Handlung

Na, wie wär's? (Foto: Botchco Films / Starcloser)

Na, wie wär’s? (Foto: Botchco Films / Starcloser)

Ben (Nicolas Szent) und Daniel (Nicolás Artajo) sind Brüder. Sie lieben Filme und wollen mit ihrer selbst gegründeten Produktionsfirma einen richtigen Porno-Knaller rausbringen. Sie haben dafür allerdings kaum Geld. Also kratzen sie alles zusammen und können für den Dreh sogar den US-Star Sasha Blue (Barbara Prakopenka) gewinnen. Sie quartieren sie kurzum in einem nahegelegenen Hotel ein. Doch umgehend verhält sich die Hauptdarstellerin immer merkwürdiger. Das bekommt Daniel als erstes zu spüren, denn Sasha will mit ihm plötzlich in die Kiste steigen. Einfach so.

Doch Ben und Daniel haben noch ganz andere Probleme. Von Zuhälter Lederkalle (Thomas Schmuckert) leihen sie sich zwei Prostituierte als Komparsen. Das sprengt natürlich ihr Budget. Zudem startet der erste Drehtag mit einem tragischen Vorfall. Sasha beißt einem der Mädchen die halbe Unterlippe ab. Doch das soll erst der Anfang sein.

Filmkritik „Skin Creepers“

Immer diese Kopfschmerzen! (Foto: Botchco Films / Starcloser)

Immer diese Kopfschmerzen! (Foto: Botchco Films / Starcloser)

Horrorfilm – made in Germany? Klingt gut. Im ersten Moment. „Skin Creepers“ macht auch grundsätzlich erstmal keinen schlechten Eindruck. Die zu Beginn gezeigten Szenen eines Exorzismus sind technisch und optisch auch vollkommen okay. Nicht sonderlich innovativ, aber vielleicht kann ja noch was kommen. Auf jeden Fall laden sie ein, weiterzuschauen. Doch dann … Langeweile. Bis der Film ins Rollen kommt, vergeht eine gefühlte Ewigkeit. Den Protagonisten zuzuschauen, ist irgendwie öde. Sie reden und reden, aber es passiert kaum was. Keine Spannung entsteht, keine Überraschung zieht mich in den Bann.

„Skin Creepers“ verspielt damit eine Menge an Potenzial. Ganz klar – Grund dafür ist das dünne Drehbuch. Zudem klingen die Dialoge wie abgelesen und steif vorgetragen. Und dann ist es auch klar, dass ich den Schauspielern so etwas nicht abnehme. Egal was sie mir da erzählen. Einzig vielleicht Dieter Landuris als Prediger hatte da einen guten Tag und liefert Qualität.

Du ... Dämon ... (Foto: Botchco Films / Starcloser)

Du … Dämon … (Foto: Botchco Films / Starcloser)

Nun stellt sich natürlich die Frage: „Sollte man sich den Film trotzdem mal anschauen?“. Ich als Horrorfan kann darauf mit „Ja“ antworten. Denn zumindest die Spezial-Effekte können überzeugen. Stichwort „Auseinanderplatzende Köpfe“. Da haben sich die Macher reingekniet. Auf ausufernde Blutbäder mit billigen Computereffekten verzichten sie aber glücklicherweise. Leider bleiben diese Szenen die wenigen Höhepunkte von „Skin Creepers“.

Die Versionen

„Skin Creepers“ erscheint voraussichtlich am 18. Oktober 2018 im Kino. Die FSK hat den Film ab 18 Jahren eingestuft.

Urteil von Horrormagazin.de

Optisch Top – inhaltlich Flop. Langatmiger Horrorfilm aus Deutschland. Nur für Fans.
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Bewertung: 2/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Skin Creepers"

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Über Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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