Filmkritik Bewertung: 2/5 SterneNavy SEALs vs. Zombies

Militante Befreiungsaktion im B-Movie Stil

Zombiezeit. Diesmal im Süden der USA. Mit dem alten Achtziger-Jahre-B-Recken Michael Dudikoff als Elite-Soldat versucht eine Gruppe von Navy Seals zu retten, was noch zu retten ist. Doch die Zombies haben bereits die halbe Stadt in Beschlag genommen.

Die Geschichte

Einsatzbesprechung in der Zentrale (Foto: Ascot Elite)

Baton Rouge. Ein biologischer Kampfstoff hat sich in Louisianas Hauptstadt ausgebreitet. Entgegen den Erwartungen, dass dieser Virus sofort tödlich ist, verwandelt er die dortigen Einwohner in Zombies. Das bekommt Vizepräsident Bentley (Rick Vox) ziemlich deutlich zu spüren. Nach seiner Pressekonferenz im hiesigen Capitol muss er sich dort verschanzen, um nicht von den Untoten erwischt zu werden.

Eine Spezialeinheit der Navy Seals wird nun beauftragt, das Regierungsoberhaupt aus der Zombie-Hölle zu befreien. Auf Lt. Pete (Ed Quinn), Commander Sheer (Michael Dudikoff) und seine Leute wartet eine regelrechtes Chaos. Die Stadt ist voll mit aggressiven und wieselflinken Zombies. Ein ungleicher Kampf beginnt: eine Handvoll Soldaten gegen eine Schar von Super-Zombies.

Filmkritik „Navy SEALs vs. Zombies“

Nix wie weg – die Zombies greifen an (Foto: Ascot Elite)

Jeder, der professionelle und knallharte Navy SEALs erwartet, sei ausdrücklich gewarnt. Diese Spezialeinheit jammert, kommt außer Puste, zeigt Nerven und lässt sich an der Nase herumführen. Auch auf der Seite der Zombies sieht es nicht viel besser aus. Sie greifen untypischerweise meist einzeln an. Dann lassen sie sich entweder durch einen blöden Gewehrschuß zu schnell außer Gefecht setzen oder sie haben alle Zeit der Welt, um zuzubeißen. Gruppenaktionen sind Fehlanzeige.

Die halbwegs authentische Bildeinstellung – ein Verwackler hier, einer dort – geht in Ordnung. Dialoge, Charaktere und Handlung haben B-Movie Charakter. Zwar ist der Film größtenteils zackig gemacht, aber zwischen den Action-Szenen gibt es schon so etliche langatmige Szenen. Generell hätten wir Dudikoff  & Co gern etwas öfters gesehen, aber leider spielt er nur eine Nebenrolle.

Grünes Licht und Feuer frei! (Foto: Ascot Elite)

Was bei dem Film öfters auffällt, sind die schlechten Computer-Effekte. Die sind zwar passend platziert, wirken aber meist so unecht, wie ein Zombie beim Yoga. Abgesehen von den zig Kopftreffern, die die Untoten abgekommen, bleibt der Gewaltfaktor überschaubar. Ein bisschen Blut und das war’s dann auch schon. Was die Stunts betrifft, wie beispielsweise die etlichen Autocrashs, da haben die Macher des Films gute Arbeit geleistet. Das bleibt allerdings die Ausnahme.

Die Versionen

Die FSK hat „Navy SEALs vs. Zombies“ ab 16 Jahren freigegeben. Der Film ist ungeschnitten und läuft 97 Minuten.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Kennen wir alles schon in Besser. Für Fans von B-Movie-Attitüde vielleicht ganz nett.

Bewertung: 2/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Navy SEALs vs. Zombies"

Über den Autor Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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