Filmkritik Bewertung: 2/5 SterneUnder the Bed – Es lauert im Dunkeln

Kindheitsängste werden wahr: Das Monster unter dem Bett ist auf dem Weg.

Kleiner Horrorreißer mit nettem Ensemble und einer guten Idee aber in einer wenig originellen Umsetzung.

Die Geschichte

Viel heißer Dampf um nichts (Foto: Sunfilm)

Viel heißer Dampf um nichts (Foto: Sunfilm)

Einige Zeit ist nach der Katastrophe vergangen, bei der Neil Hausmans Mutter ums Leben gekommen ist. Nun kehrt er von seiner Tante zurück zu seiner Familie. Besonders sein kleiner Bruder Paulie erwartet ihn sehnlich.

Der Grund ist der, dass die beiden ein Geheimnis teilen: Unter ihrem Bett lauert ein Monster, das sich ihrer bemächtigen möchte, wenn sie nachts schlafen. Natürlich glaubt ihnen ihr Vater nicht und versucht, mit strengen Erziehungsmaßnahmen den vermeintlichen Hirngespinsten seiner Söhne ein Ende zu setzen.

Das hat freilich nicht die erhoffte Wirkung und schon bald hängt ihnen das Monster auch außerhalb ihres Schlafzimmers an den Fersen. Mit verheerenden Folgen für die Nachbarschaft.

Filmkritik „Under the Bed“

Wenn beim Skat der Strom ausfällt ... (Foto: Sunfilm)

Wenn beim Skat der Strom ausfällt … (Foto: Sunfilm)

Es beginnt als kleines, gefälliges Familiendrama. Der ältere Sohn kehrt nach dem tragischen Verlust der Mutter zurück, muss mit dem resultierenden Trauma allein zurechtkommen und sich darüber hinaus mit der neuen Geliebten des Vaters arrangieren.

Dieser Teil des Streifens ist überzeugend umgesetzt. Die Dynamik innerhalb der Familie fesselt uns.

Die Idee, einfach mal die Urängste aus unserer Kindheit zu bemühen, ist nicht neu und ging leider in der Vergangenheit auch meistens schief. Erwachsene Menschen fürchten sich eben nicht mehr vor offenen Kleiderschrank-Türen oder fiktiven Monstern unter dem Bett.

So ist es auch hier. Die Monsterklauen hauen uns ebenso wenig vom Sitz, wie die später zum Besten gegebenen Splatter-Einlagen. Vieles wirkt wie der krampfhafte Versuch der Macher, den Zuschauer jetzt mal ganz furchtbar zu erschrecken. Es wäre jedoch effektiver gewesen, jemanden ins Kino zu setzen, der zum passenden Augenblick mal ganz laut „Buh!“ gerufen hätte.

Wir erkennen die ambitionierten Ansätze und geben dafür sehr gerne einen Ehrenstern. Fast wäre noch ein zweites Sternchen für das tolle Ensemble drin gewesen. Aber das wäre dann doch zu viel des Guten, denn als Horrorfilm hat „Under the Bed“ leider total vergeigt.

Die Versionen

Es ist erstaunlich: Er Film ist nicht nur ungekürzt, sondern auch ab 16 Jahren freigegeben. Da hat die FSK scheinbar einen Großteil des Streifens verschlafen. Anders lässt sich diese Freigabe bei den teilweise krassen Gore-Szenen nicht erklären.

Das Urteil von Horrormagazin.de

„Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ ist in jedem Fall spannender und auch gruseliger.

Bewertung: 2/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Under the Bed – Es lauert im Dunkeln"

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Über den Autor Angus Sc.

Seine Affinität zu Horrorfilmen hatte er bereits in früher Jugend entdeckt. Daraus resultiert seine Vorliebe für Horrorklassiker aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern.
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