Filmkritik Bewertung: 5/5 SterneThe Ward – Die Station

John Carpenters Psycho-Horror-Comeback: Willkommen im Irrenhaus

John Carpenter meldet sich zurück. Sein Gruselstreifen. „The Ward – Die Station“ punktet mit Amber Heard in der Hauptrolle und einer cleveren Schlusspointe.

Die Geschichte

Amber Heard spielt Kirsten (Foto: Concorde Home Entertainment)

Amber Heard spielt Kirsten (Foto: Concorde Home Entertainment)

Die junge Kirsten (Amber Heard) zündet ein abgelegenes Haus an. Dafür kommt sie gleich darauf in die Psychiatrie. Im North Bend Hospital trifft sie auf vier Frauen. Sarah, Iris, Emily und Zoey sind schon etwas länger hier und kennen die Therapieform von Chefarzt Dr. Stinger (Jared Harris) allzu gut. Kirsten will raus hier, bekommt aber Stingers Elektroschocks nun auch am eigenen Leibe zu spüren. Offensichtlich ohne Erfolg.

Eines Nachts sieht Kirsten ein totes Mädchen im Krankenhausflur und findet heraus, dass es sich um den Geist von Alice handelt. Sarah, Iris, Emily und Zoey wollen davon aber nichts wissen. Kirsten forscht weiter und erfährt, dass Alice eine ehemalige Mitbewohnerin der vier war. Doch Alice war unbeliebt und wurde von den Mädchen kurzerhand erstickt.

Ihre Rache lässt nicht lange auf sich warten. Eine nach der anderen tötet sie. Kirsten ist die letzte Überlebende. Doch dann erfährt sie von Dr. Stinger die ganze Wahrheit.

Filmkritik zu „The Ward – Die Station“

Im Krankenhaus geht es nicht immer so entspannt zu (Foto: Concorde Home Entertainment)

Im Krankenhaus geht es nicht immer so entspannt zu (Foto: Concorde Home Entertainment)

Filme mit überraschender Schlusspointe machen einfach Spaß. Auch beim zweiten oder dritten Mal anschauen. So ist es beim aktuellen Horrorfilm „The Ward“ von John Carpenter. Der 64-Jährige zeigt einmal mehr, dass er noch immer keine Filme von der Stange produziert.

Außer bei Vorspann und Rückblenden spielt die komplette Geschichte im Krankenhaus. Das erinnert stark an die Handschrift des Klassikers „Halloween 2“. Ebenfalls nach bewährter Carpenter-Art verteilen sich die Überraschungsmomente gut. Zum Ende hin nimmt die Dichte aber zu. Das eine oder andere Zusammenschrecken konnten wir uns nicht verkneifen. Kleiner Tipp: Achtet mal auf die Szene in der Leichenhalle.

Heftiges Blutvergießen suchen wir bei „The Ward“ allerdings vergeblich. Wenn es doch mal zur Sache geht, läuft das ohne allzu große Spezialeffekte. Trotzdem gehen sie unter die Haut.

Als Hauptdarstellerin konnte Carpenter die attraktive Amber Heard engagieren. Einige kennen sie aus Filmen wie „All the boys love Mandy Lane“, „Zombieland“ oder „Drive Angry 3D“. Sie macht als Kirsten eine gute Figur und spielt die Rolle souverän.

Die Versionen

„The Ward“ liegt als ungeschnittene FSK-18-Version vor.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Auch wenn die Geschichte zunächst etwas öde erscheint, nimmt sie am Ende doch gefangen. Volltreffer.

Bewertung: 5/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "The Ward – Die Station"

Über den Autor Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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