Filmkritik Bewertung: 2/5 SterneThe Borderlands

Kirche, Kameras, Katakomben

Noch hier und da eine Überwachungskamera anstöpseln und schon bannen sie alles auf Video, was in der Kirche herumspukt. Blöd nur, wenn die Aufnahmen von seltsamen Zwischenfällen unterbrochen werden. Welche das sind, gibt es jetzt in unserer Filmkritik zu lesen.

Die Geschichte

Ein Spaziergang im Grünen (Foto: Pandastorm Pictures)

Deacon (Gordon Kennedy), Gray (Robin Hill) und Mark (Aidan McArdle) haben den Auftrag vom Vatikan erhalten, eine Kirche aus dem zwölften Jahrhundert auf paranormale Aktivitäten zu untersuchen. Sie installieren dazu ein paar Kameras und studieren die Kirchenbücher. Weil Gray ein Technikfreak ist, verkabelt er auch gleich noch die eigene Unterkunft. Selbstverständlich gehören Kopfkameras zum Pflichtprogramm.

Pfarrer Crellick (Luke Neal) zeigt dem Trio die Videoaufnahmen einer Taufe. Das Merkwürdige: Auf einmal flackert das Bild seltsam. Die drei vermuten zunächst einen schlechten Scherz. Bei ihren Untersuchungen kommen sie allerdings in den Genuss, diese merkwürdigen Geräusche zu hören. Irgendetwas scheint in den Gemäuern verborgen zu sein. Der Zugang zu den unterirdischen Katakomben könnte ein Weg zur Lösung sein.

Filmkritik „The Borderlands“

Da hilft auch kein Bauch einziehen mehr (Foto: Pandastorm Pictures)

Da halten wir die Blu-ray-Disc von „The Borderlands“ in den Händen und freuen uns auf 89 Gruselminuten. Das Coverfoto sieht vielversprechend aus. Auch die Filmbeschreibung lässt Großes erwarten. Doch dann der Reinfall. Weder Film noch Geschichte können überzeugen. Das Storyboard ist unspannend und bietet kaum Neues. Es gibt keine Geister oder Dämonen zu sehen. Es gibt keine beängstigenden Szenen – mal von dem viel zu kurzen Finale abzusehen. Hin und wieder sind die Soundeffekte ganz nett, aber das war’s dann auch schon. Die schauspielerische Leistung der Protagonisten und die ordentliche Synchronisation retten den Film auf zwei Bewertungssterne.

Nebenbei bemerkt. Laut dem US-amerikanischen Magazin für Horror- und Splatterfans Fangoria, ist es der beste Found–Footage-Horror des Jahrzehnts. Moment mal, haben wir da denselben Film gesehen?

Die Versionen

Die BD- beziehungsweise DVD-Version ist ab 16 Jahren freigeben und seit dem 15. April 2014 im Handel erhältlich.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Das war irgendwie nichts. Schwaches Kopfkino mit Kopfkamera.

Bewertung: 2/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "The Borderlands"

Über den Autor Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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