Filmkritik Bewertung: 5/5 SternePlanet Terror

Famoses Blutbad mit Zombies und Star-Power

Mit seinem Beitrag zum Film-Doppel-Projekt „Grindhouse“ hat Regie-Fantast Robert Rodriguez einen Zombie-Splatter-Spaß allererster Güte abgeliefert.

Die Geschichte

Tja, was für eine Geschichte eigentlich? So richtig gibt es keine. Es geht um die Go-Go-Tänzerin („Nicht Stripperin!“) Cherry Darling, die Komikerin werden will, und den rätselhaften Revolverheld El Wray. Dann wäre da noch ein Virus, der aus einem Militärlabor ins Freie geraten ist und Menschen in Zombies verwandelt. Und schließlich gibt es das Ärzte-Ehepaar William und Dakota Block – sie geht fremd, und er ist wahnsinnig – und den ziemlich coolen Betreiber einer Rippchenbude mitten in Texas.

El Wray, Dakota und Cherry suchen Deckung (Foto: Universum Film)

Am Ende raufen sich alle zusammen und versuchen, ihre Haut vor den gefräßigen Zombies zu retten. Dazwischen erfreuen wir uns an coolen Gastauftritten (von Bruce Willis) und einfach nur kranken (von Quentin Tarantino).

Filmkritik „Planet Terror“

Zum Hintergrund: „Planet Terror“ ist Teil des Projekts „Grindhouse“, mit dem Robert Rodriguez und Quentin Tarantino dem Trash-Kino der 70er Jahre ein Denkmal setzen. Und so ist auch der Film. Rodriguez hat die Bildqualität künstlich altern lassen, als hätten die Filmrollen tatsächlich Jahrzehnte lang in irgendeinem Kinokeller gemodert.

Eine Story ist nicht wirklich vorhanden, dafür jede Menge Gags, herrliche Dialoge, gewollte Regiefehler, Story-Lücken, geschmacklose Scherze, Action und vor allem Blut. Die Spezialeffekte sind grandios, und die Schauspieler hatten bei der Arbeit sichtlich Spaß.

Dakota (Marley Shelton) schießt im Sitzen mit Spritzen (Foto: Universum Film)

Überhaupt ist die Besetzung bemerkenswert. Neben populären Serienstars, wie der zauberhaften Rose McGowan („Charmed“), Freddie Rodriguez („Six feed under“) und Naveen Andrews („Lost“) sind die B-Film-Recken Jeff Fahey und Michael Biehn („Terminator“) einfach zum Niederknien gut.

Die Versionen

Die von FSK ab 18 Jahre freigegebene Fassung ist um 3,5 Minuten gekürzt. Allerdings hat die FSK den später erschienen Grindhouse-Doppelpack (mit „Death Proof“) ungekürzt ab 18 Jahre freigegeben. „Planet Terror“ ist dabei zwar über zehn Minuten kürzer. Allerdings betrifft das nur Handlung, der Film ist dadurch sogar straffer und kurzweiliger. Die Splatter-Effekte sind dagegen alle enthalten.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Großartiger Terror-Anschlag auf die Lachmuskeln. Nichts für Feingeister.

Bewertung: 5/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Planet Terror"

Über den Autor Martin Riggs

Sein Pseudonym hat er von Martin Riggs aus "Lethal Weapon" entliehen, einer seiner liebsten Filmfiguren. In seiner Freizeit widmet er sich leidenschaftlich gern dem Thema Kino, unter anderem allem, was ihm eine Gänsehaut oder ein Lachen beschert.
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