Matomo

Bewertung: 5/5 Sterne

Filmkritik PET – Wenn du etwas liebst, lass es nicht los

Eingesperrt im Keller

Wenn Hobbit-Darsteller Dominic Monaghan in die Rolle eines besessenen Tierheimwärters schlüpft, sollte das schon fast Grund genug sein, sich den Horrorthriller „PET“ anzuschauen. Oder etwa nicht?

Die Handlung

Kein Tagebucheintrag ohne Konsequenzen (Foto: Pandastorm Pictures)

Kein Tagebucheintrag ohne Konsequenzen (Foto: Pandastorm Pictures)

Seth (Dominic Monaghan) arbeitet in einem Tierheim als Pfleger. Er ist unterbezahlt, hat keine Freundin und auch sonst nur wenige soziale Kontakte. Auf seiner täglichen Busfahrt zur Arbeit trifft er eine junge Frau namens Holly (Ksenia Solo). Er war schon damals in der Highschool in sie verschossen. Doch Holly kann sich nicht an Seth erinnern.

Nach einigen missglückten Versuchen, sich wieder ins Gedächtnis von Holly zu bringen, macht Seth kurzen Prozess. Er steigt in ihre Wohnung ein, kidnappt sie und sperrt sie anschließend in einen abgelegenen Keller des Tierheims. Davor hat er tagelang an einem passenden Metallkäfig gewerkelt, in den er sein neues Haustier (Englisch: Pet) verfrachtet.

Jetzt ist Seth der Chef und schaut nach Feierabend, was Holly denn so macht. Zudem hat er auch noch genügend Zeit, um ihr Tagebuch zu studieren. Darin verbirgt sich ein dunkles Geheimnis. Und schon bald zeigt Holly ihr wahres Ich.

Filmkritik „PET – Wenn du etwas liebst, lass es nicht los“

Aua! (Foto: Pandastorm Pictures)

Aua! (Foto: Pandastorm Pictures)

Bei „PET“ bekommen wir schnell das Gefühl, im richtigen Film zu sitzen. Die Schauspieler, die Umgebung und die erzählte Geschichte – alles passt. Schon nach gut einer halben Stunde fiebern wir mit. Schließlich haben es die Protagonisten nicht leicht. Oh, die arme Holly – eingesperrt im Käfig, ganz allein. Oder der böse Seth – treibt hier einfach so sein Unwesen.

Zum Glück ist „PET“ keine Adaption von „SAW“ oder „Hostel“. Auch wenn es die eine Ähnlichkeit gibt, dass eine Person gegen ihren Willen festgehalten wird. Zwar hat der Film auch einige härtere Gewaltszenen wie schon die genannten Horrorklassiker. Stichwort: Finger ab. Es geht aber an keiner Stelle in die Richtung Quälen-aus-Spaß beziehungsweise Torture-Porn-Horror. „PET“ lässt sich vielmehr in die Kategorie Horrorthriller einordnen – mit einer guten Portion simulierter Realität.

Es wird auch mit härteren Bandagen

Es wird auch mit härteren Bandagen „gekämpft“ (Foto: Pandastorm Pictures)

Schritt für Schritt bekommt die Geschichte Wendungen und wir erfahren mehr Details. Das ist spannend und stellt unsere vorher gebildeten Meinungen jedes Mal neu in Frage. Nie im Leben würden wir hier die Pausen-Taste drücken, um uns mal eben schnell ein Kaltgetränkt aus dem Kühlschrank zu holen. Denn Regisseur Carles Torrens hat es wirklich geschafft, einen kurzweiligen Thriller zu platzieren, der so gut wie keine langatmigen Szenen aufweist. Das gibt es nicht so oft.

Die Versionen

Mit 94 Minuten Laufzeit und einer Freigabe ab 18 Jahren ist der Film ungeschnitten erhältlich. Gemessen am reinen Gewaltgrad hätte es eine 16er Freigabe wahrscheinlich auch getan, aber die FSK war eher streng unterwegs. Wahrscheinlich fand sie die Geschichte zu hart für 16-Jährige.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Originell, dramatisch, verblüffend, gnadenlos – einfach gut.
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Bewertung: 5/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "PET – Wenn du etwas liebst, lass es nicht los"

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Über Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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