Matomo

Bewertung: 3/5 Sterne

Filmkritik Gallows Hill – Verdammt in alle Ewigkeit

Dort wo die Hexen hingen

Ein Hotel mit dem Namen „Zum Galgenhügel“ klingt nicht unbedingt einladend. Was aber tun, wenn das Auto kaputt ist, die Klamotten nass sind und man medizinische Hilfe braucht? Wir haben uns für anderthalb Stunden dort einquartiert.

Die Handlung

„Ich möchte einfach nur hier sitzen“ (Foto: Tiberius Film)

David (Peter Facinelli) will wieder heiraten. Dazu reist er mit seiner Zukünftigen, Lauren (Sophia Myles), nach Kolumbien. Dort treffen sie auf Davids Schwester Gina (Carolina Guerra), seine Tochter Jill (Nathalia Ramos) und deren Freund. Sie wollen, dass die ganze Familie bei der Hochzeit dabei ist. Seine frühere Frau, die Mutter von Jill, starb vor einiger Zeit.

Auf dem Weg zum Flughafen haben die fünf allerdings einen Autounfall. Mitten in einem Unwetter stranden sie in dem ehemaligen Hotel „Zum Galgenhügel“.

Der Hausherr lässt sie herein, verbietet den Gästen allerdings, sich im Haus umzusehen. Trotz Warnung tun sie es trotzdem und finden im Keller ein kleines Mädchen. Sie befreien es und setzten damit die Seele einer Hexe frei. Ab diesem Zeitpunkt geschehen seltsame Dinge. Noch ahnen sie nicht, welche Konsequenzen das für die Familie hat.

Filmkritik „Gallows Hill“

Mist, schon wieder beim Duschen die Klamotten angelassen (Foto: Tiberius Film)

Mist, schon wieder beim Duschen die Klamotten angelassen (Foto: Tiberius Film)

Regisseur Victor Garcia ist unter anderem für Filme wie „Hellraiser: Revelations“ und „Return to Haunted Hill“ verantwortlich. Die sind eher billige Fortsetzungen. Umso gespannter waren wir auf „Gallows Hill“. Und wir wurden nicht enttäuscht. Herausgekommen ist eine solide Gruselgeschichte, die mit einigen Schreckmomenten aufwartet.

Das alte Hotel ist als Hauptdrehort gut gewählt und gibt die richtige Atmosphäre. Auch farblich hat alles einen schaurig-schönen Anstrich. Schade ist nur, dass der Film selbst keine wirklichen Neuheiten bietet: ein Haus mit Vergangenheit, ein Geheimnis im Keller, eine Seele, die von Körper zu Körper springt – das kennen wir bereits. Die Parallelen zu Klassikern wie „Rocky Horror Picture Show“, „Evil Dead“ oder „Der Exorzist“ sind offensichtlich. Glücklicherweise können die geschickt gewählten Charakterdarsteller das wieder ausbügeln. Peter Facinelli macht als David eine gute Figur und kann die Geschichte damit gut transportieren. Wir nehmen ihm die Sorge um seine Familie jederzeit ab.

Die Versionen

Wenig Gewalt, wenig Blut, viel Grusel – „Gallows Hill“ wurde von der FSK ab 16 Jahre freigegeben. Der Film ist ungeschnitten.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Kleiner, feiner Gruselfilm, der viele große Vorbilder hat, aber nicht immer an sie heranreicht.
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Bewertung: 3/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Gallows Hill – Verdammt in alle Ewigkeit"

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Über Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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