Filmkritik Bewertung: 3/5 SterneFlug 7500 – Sie sind nicht allein

Hoch über den Wolken

Anschnallen und los. J-Horror Regisseur Takashi Shimizu, bekannt aus „The Curse“, „The Grudge“ und „Schock Labyrinth“, entführt uns in luftige Höhe. Denn auf dem „Flug 7500“ nach Tokio passieren mysteriöse Dinge. Wir haben den Spuk einmal genauer unter die Lupe genommen.

Die Geschichte

So schlecht kann der Bordservice nicht sein (Foto: Concorde)

So schlecht kann der Bordservice nicht sein (Foto: Concorde)

Brad (Ryan Kwanten) und Pia (Amy Smart) gönnen sich mal was. Zusammen mit ihren Freunden wollen sie sich eine schöne Zeit in Tokio machen. Der Flug dauert zehn Stunden. Also genug Zeit, um mit einem Glas Champagner anzustoßen. Allerdings wird die gute Laune unterbrochen, als das Flugzeug in Turbulenzen gerät. Unglücklicherweise kommt dadurch einer der Fluggäste ums Leben. In seinem Koffer findet die Crew um Stewardess Laura (Leslie Bibb) eine japanische Todespuppe.

Sie verfrachten den Leichnam in das obere Deck des Flugzeugs. Wenig später kommt es zu weiteren Zwischenfällen, die sich keiner so recht erklären kann. Eine paranormale Macht scheint an Bord zu sein. Wen trifft es als nächsten?

Filmkritik “Flug 7500“

Pssst - jetzt wirds unheimlich (Foto: Concorde)

Pssst – jetzt wirds unheimlich (Foto: Concorde)

Im ersten Moment schießt uns der Gedanke durch den Kopf: Nicht schon wieder so ein Katastrophenfilm mit Flugzeugabsturz. Glücklicherweise bestätigt sich das nicht. Allerdings war die Luft da oben doch etwas zu dünn. Denn Story und Gruselmomente hätten ein paar ausgefallenere Ideen vertragen können. So beginnt die Geschichte zunächst vielversprechend. Vor allem das überraschende Ableben des alten Herren macht einen richtig guten Anfang. Auch der Kofferfund lässt Shimizus Faible für den speziellen Grusel durchblitzen. Doch der Regisseur lässt sich mit der Spannungskeule dann doch zu viel Zeit. Und irgendwo in der Mitte bleibt der Film auf einem mittelmäßigen Niveau stehen.

Gemeinsam sind wir stark (Foto: Concorde)

Gemeinsam sind wir stark (Foto: Concorde)

Als Zuschauer sympathisieren wir hin und wieder mit den Hauptdarstellern. Doch das Böse, das sich im Flugzeug befindet, kommt zu beiläufig rüber. Mal kommt eine Hand aus dem Nebel, mal sprechen fremde Stimmen zu den Protagonisten. Diese Szenen wirken etwas halbherzig. Das Potenzial der Story wird kaum ausgeschöpft. Wenigstens zum Ende hin werden wir noch einmal mit einer ordentlichen Gänsehaut-Überraschung belohnt. Doch das verraten wir an dieser Stelle nicht.

Die Versionen

Wenig Blut und kaum Gewaltszenen – der Film hat eine Freigabe ab 16 Jahren. Es gibt ihn als DVD und Blu-ray ungeschnitten zu kaufen.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Ein Horror, den man nicht selber erleben möchte. Aber als Film darf’s schon etwas härter sein.

Bewertung: 3/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Flug 7500 – Sie sind nicht allein"

noch kein Trailer
Über den Autor Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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