Filmkritik Bewertung: 1/5 SterneCamp Blood

Leg Dich nicht mit diesem Clown an

Dieser Clown ist nicht lustig! Schon die reine Aufzählung der Worte Wald, Jugendliche, Camp, Nacht und Killer lassen sehr schnell erahnen, worauf sich die Zuschauer bei „Camp Blood“ einlassen.

Die Geschichte

Die beiden Kumpels Steve und Jay planen für das Wochenende einen Camping-Ausflug. Also flux den Rucksack gepackt und zusammen mit ihren Freundinnen Trisha und Nicole losgefahren. Schon vor der Abreise hat Trisha seltsame Vorahnungen, dass irgendetwas nicht in Ordnung sein könnte.

Während der Fahrt stellt sich heraus, dass am Zielort ein so genanntes „Camp Blood“ ganz in der Nähe ist. Hier erwartet sie Harris, eine junge Dame, die die Jugendlichen durch die Wälder begleiten soll. Aber sie ist nicht die Einzige. Ein skrupelloser Killer mit einer Clownsmaske verfolgt die Gruppe. Jetzt erkennt Trisha, dass sie Recht hatte. Doch nun scheint alles zu spät.

Filmkritik „Camp Blood“

Dass DVD-Hüllen lügen können, beweist der Film „Camp Blood“. Er ist weder ein fesselndes Slasher-Abenteuer voller Spannung und Schrecken, noch ist es der Stil von „Freitag der 13te“ oder sonst irgendwie ein Muss für einen Horrorfan.

Die ganze Story ist relativ einfach gestrickt, was ja nicht zwangsläufig schlecht sein muss. Doch leider sind Dialoge, Spezialeffekte und Bildqualität alles andere als gelungen. Das Ganze wirkt unprofessionell und unausgereift. Etwa wie ein Hobbyfilm, der mal eben schnell in der Mittagspause gedreht und zusammen geschnitten wurde. Somit hinterlässt der ganze Streifen einen sehr bitteren Beigeschmack.

Übrigens: Im Teil 2 von „Camp Blood“ hat sich rein gar nichts geändert.

Die Versionen

Der Film „Camp Blood“ liegt als FSK-18-Version in Deutschland vor.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Als tonloses Hintergrundfilmchen für die nächste Bad-Taste-Party hervorragend geeignet.

Bewertung: 1/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Camp Blood"

Über den Autor Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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