Filmkritik Bewertung: 1/5 SterneBear – Stell dich tot

Ein Grizzly sieht rot.

Es war einmal eine Bärenfamilie, die wohnte friedlich im tiefen Wald. Doch dann geschah etwas, das diese Nacht unvergesslich machten sollte. Was mit einer harmlosen Reifenpanne beginnt, endet im totalen Horror. Naja, jedenfalls so ein bisschen.

Die Geschichte

War da ein Geräusch? Nein! Doch? (Foto: Ascot Elite)

Eigentlich sollte die Fahrt nur ein paar Stunden dauern. Die Brüder Sam und Nick haben sich eine Ewigkeit nicht gesehen, und schnell stellt sich auch heraus, warum. Nick, der Jüngere der Beiden, ist ein Tagträumer, zieht durch die Welt und will Musiker werden. Der Plattenvertrag liegt zum Greifen nah. Sam hingegen versteht das kindische Verhalten seines Bruders nicht und ist genervt. Das bekommt er auch während der Fahrt zu spüren.

Trotzdem haben sie sich dazu entschlossen, ihren Eltern gemeinsam einen Besuch abzustatten. Zusammen mit ihren Freundinnen sind sie zu einem Restaurant unterwegs, in dem die Eltern schon warten. Der Kofferraum ist zwar voll mit Geschenken, doch die Vorfreude hält sich in Grenzen. Die Stimmungskurve im Auto nähert sich dem Nullpunkt.

Es ist bereits dunkel geworden. Die Straße schlängelt sich durch einen abgelegenen Wald. Plötzlich bleibt der silbergraue Van auf halber Strecke stehen. Reifenpanne. Die Vier versuchen, das Auto wieder in Gang zu bekommen. Doch sie werden von einem neugierigen Grizzly-Bären überrascht. Nick bekommt es mit der Angst zu tun und erschießt den Bären. Als wenige Augenblicke ein zweiter Grizzly angreift, wird den Jugendlichen schnell klar, dass die Bären zusammen gehörten. Blind vor Wut attackiert der Bär das liegen gebliebene Auto und rollt den Van auf das Dach. Zwar bietet die Karosserie den verängstigten Insassen einen gewissen Schutz, doch als sie Kopf über im Auto gefangen werden, muss schnell ein Plan her …

Filmkritik „Bear – Stell dich tot“

Jetzt wird’s ungemütlich und das Auto ist schon hin! (Foto: Ascot Elite)

Man kann sich den Film anschauen, ihn bei Seite legen und eine Nacht drüber schlafen. Leider wirkt sich das nicht auf das ernüchternde Fazit aus: „Bear – Stell dich tot“ ist einfach ein lahmer Streifen. Meister Petz ist hierbei allerdings vollkommen unschuldig, denn er schlägt sich tapfer, brummt, wütet und zerlegt ein Auto. Auch das menschliche Double im Grizzly-Kostüm gibt sich allerbeste Mühe.

Doch es reicht einfach nicht. Story, Spannungskurve und Humor sind minimal oder gar nicht erst vorhanden. Die Synchronisation ist mager umgesetzt und der Film will einfach keinen richtigen Schwung bekommen.
Einziges Trostpflaster ist die 3D-Blu-ray Version von „Bear – Stell dich tot“. Für Fans dreidimensionaler Tierhorror-Streifen, kann der Film dadurch interessant werden. Aber auch nur, weil es bislang nicht wirklich viele 3D-Filme in diesem Genre gibt.

Die Versionen

Die uns vorliegende Blu-ray Version schmückt das FSK 16-Logo.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Ein Bärendienst für die Horrorbranche.

Bewertung: 1/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Bear – Stell dich tot"

Über den Autor Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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