Filmkritik Bewertung: 5/5 SterneAliens – Die Rückkehr

Willkommen zurück auf dem Planeten der Aliens

Die Alien-Fortsetzung zu Ridley Scotts Alien-Auftakt kam 1986 in die Kinos. Hinter dem SciFi-Horror steht James Cameron, der sich zu dieser Zeit bereits für „Piranha 2“ und „Terminator“ verantwortlich gezeigt hatte. Bei „Aliens – Die Rückkehr“ stattet ein Trupp Marine-Soldaten dem Planeten LV-426 einen Besuch ab. Mit dabei Ellen Ripley, gespielt von Sigourney Weaver, die einzige Überlebende von den damaligen Ereignissen.

Die Geschichte

Kleine Spielchen für zwischendurch (Foto: 20th Century Fox)

Kleine Spielchen für zwischendurch (Foto: 20th Century Fox)

Nach 57 Jahren Kälteschlaf wird Ellen Ripley (Sigourney Weaver) von einem Bergungstrupp gefunden. Sie erfährt, dass auf dem Planet LV-426 eine Kolonie errichtet wurde. Und das schon vor 20 Jahren. Also an dem Ort, wo die Besatzung der Nostromo ihren ersten Alienkontakt hatte. Doch jetzt herrscht Funkstille. Der Kontakt zur Kolonie ist seit einigen Tagen abgebrochen. Aus diesem Grund wird eine Mission zum Planeten gestartet. Mit an Bord sind eine Handvoll Marine-Soldaten, ein Android Bishop (Lance Henriksen), ein Vertreter der Betreibergesellschaft Carter Burke (Paul Reiser) und Ellen Ripley als Beraterin mit Alien-Erfahrung.

Auf LV-426 finden der Trupp außer einem verängstigten Mädchen Newt (Carrie Henn) erstmal niemanden. Alles sieht verlassen aus. Leerstand. Doch dann entdecken sie ein paar Kolonisten – eingesponnen als Wirte für … die Aliens. Kurze Zeit später gibt es den ersten Kontakt mit ihnen. Dieser fordert etliche Opfer, nicht nur auf Seiten der Aliens. Anführer Lieutenant Gorman (William Hope) ist der Situation nicht gewachsen, sodass Ripley übernimmt. Sie kann die restlichen Marines aus der Gefahrenzone bringen. Aber mit ihrem Plan, wie sie die Aliens endgültig vernichten kann, stößt sie nicht bei jedem auf offene Ohren. Die Zeit wird jetzt knapp, da das Kühlsystem defekt und eine thermonukleare Explosion absehbar ist.

Filmkritik „Aliens – Die Rückkehr“

Nicht schlecht die Wumme (Foto: 20th Century Fox)

Nicht schlecht die Wumme (Foto: 20th Century Fox)

Die Weiterführung zum 1979 erschienenen „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ hat vielleicht nicht den selben Kultstatus wie das Original erreicht, gehört aber zu den Top-Filmen, die dieses Genre in den 80er Jahren hervorbrachte. „Aliens – Dir Rückkehr“ ergatterte 1987 zwei Oskars in den Kategorien: „Bester Tonschnitt“ und „Beste visuellen Effekte“. Für mich stellt dieser Film jedenfalls eine perfekte Fortführung der Geschichte dar und gehört zu meinem persönlichen Favoriten innerhalb der Alien-Saga.

Bei „Aliens – Die Rückkehr“ liegt der Fokus offensichtlich auf actiongeladene Szenen innerhalb einer düsteren Umgebung. Horrorelemente kommen vor, sind aber sekundärer Natur. Regisseur und Drehbuchautor Cameron lässt gleich dutzendweise Aliengeschöpfe auf uns los. Und das ist auch gut so, denn die Effekte sind beindruckend. War der Nervenkitzel im ersten Teil noch ein ganz subtiler, wird hier ohne große Umwege gezeigt, welches Ausmaß der Horror hat. Die Invasion von außerirdischen Killern schlägt nämlich schneller zu, als wir bis Drei zählen können. In einem Eiltempo rasen dementsprechend auch die 137 Minuten (Kinofassung) respektive 154 Minuten beim Director’s Cut vorbei.

Lauf Ripley lauf! (Foto: 20th Century Fox)

Lauf Ripley lauf! (Foto: 20th Century Fox)

Inhaltlich geht der Film aus heutiger Sicht immer noch in Ordnung. Das Drehbuch ist weitestgehend logisch und die Filmfehler halten sich in Grenzen. Große Durststrecken gibt es nicht. Sigourney Weaver als Power-Frau spielt ihre Rolle mit Bravour und Tapferkeit. Die mittlerweile verfügbare Blu-ray-Fassung bringt zumindest einen guten Sound mit. Das Bild leidet leider immer noch an Grobkörnigkeit, was allerdings am Originalmaterial liegt. Und das wäre neben der Überlänge auch der einzige Mini-Kritikpunkt aus heutiger Sicht: bessere Bildqualität und eine Laufzeit von unter zwei Stunden. Nichtsdestotrotz funktioniert „Aliens – Die Rückkehr“ wahrscheinlich deutlich besser als „Alien 3„, um damit einen abwechslungsreichen Filmabend einzuläuten.

Die Versionen

Der Endgegner... (Foto: 20th Century Fox)

Der Endgegner… (Foto: 20th Century Fox)

„Aliens – Die Rückkehr“ trägt das blaue Siegel mit einer FSK-16-Freigabe. Der Film ist ungeschnitten und in den bereits genannten zwei Versionen erhältlich. Ich empfehle die Blu-ray-Version bzw. als Quadrilogy oder alternativ die 6-Filme-Box mit den zusätzlichen Filmen „Prometheus – Dunkle Zeichen“ und „Alien Coverant“.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Die schwungvolle Fortsetzung eines Horror-Klassikers: Unterhaltsam und kurzweilig mit ordentlich Aliengeballer. Wer ihn noch nicht kennt – unbedingt anschauen! Fünf absolut verdiente Sterne.24486c56df17456ebc18b0cac711ac4e

Bewertung: 5/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Aliens – Die Rückkehr"

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Über Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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