27.07.2014

The Purge 2: Wie wehre ich mich gegen einen Anarchisten

The Purge 2: Wie wehre ich mich gegen einen Anarchisten

Es gibt wirklich merkwürdige Erlebnisse im Leben eines Redakteurs. Auch wenn es lediglich ein Freizeitprojekt ist wie unser kleines Horrormagazin. Fragt doch glatt ein sehr geschätzter Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit nach, wie sich unsereins gegen raubende und brandschatzende Massen verteidigen würde. Nun ja, da helfen wir gern.

Spaltet alles und jeden: die gute alte Axt von … sagen wir nicht

Grund für die Frage ist natürlich der neue Krawall-Knisterstreifen „The Purge: Anarchy“. In dem spielt Amerika mal wieder einen moralischen Tag der offenen Tür. Zwölf Stunden lang darf jeder im Land der unbegrenzten Einfältigkeiten machen was er will – straffrei. Und diesmal mischt sogar die Regierung kräftig mit. Damit kultivieren die Herrschaften hinterm Atlantik einmal mehr etwas, das sich sowieso schon ein bisschen stark ausgewachsen hat in dem Land.

Willste Matschepampe machen, nimm die richtig schweren Sachen

„The Purge: Anarchy“ ist eine nicht zimperliche (FSK: ab 18 Jahre) Parabel auf den Zustand der amerikanischen Gesellschaft. Ob sie funktioniert, werden wir im Kino und später auf Blu-ray sehen.

Kinostart in Deutschland ist der 31. Juli 2014.

Jetzt müssen wir allerdings erst einmal die uns gestellte Frage beantworten. Und siehe da, der Geräteschuppen des Redakteurs fördert zwei wirkliche Klassiker zutage.

Da wäre zum Einen die Linkshänder-Axt (Foto rechts). In diesem Fall die hochwertige Spaltaxt einer finnischen Firma, die wir nicht weiter benennen wollen. Bestens geeignet für Quer- und Dickköpfe aller Art. Geht durch jede blöde Murmel hindurch wie durch einen Quarkkuchen. Bequem zu tragen und zu schleudern mit der linken Hand, denn in die Rechte gehört dieser formschöne und massiv gearbeitete Vorschlaghammer (wieder Foto, diesmal links).

Das Schippchen schlägt dem Dreck ein Schnippchen

Unschwer zu erkennen ist er für den Rechtshänder gearbeitet. Er liegt bestens in der Hand, schwingt wunderbar geschmeidig durch und matscht alles zu Brei, was zu Brei werden soll. Ein kleiner Klassiker, der niemals aus der Mode kommt.

Hat man seine Feinde erst einmal fein gehackt und zu handlichen Stückchen zerstampft, benötigt man diese Schaufel (noch ein Foto, jetzt wieder rechts), …

Ein Topf

… um sie in einen Topf (letztes Foto) zu füllen. Deckel drauf, und schon gibt es kaum noch Probleme mit dem Müll.

So bleibt der Rasen schön sauber, und hässliche Spuren sind auch kein wirkliches Problem mehr. Alles geklärt? Wunderbar. Nur auf den praktischen Einsatz unserer Hilfsmittel können wir wirklich gern verzichten.

Der Beitrag läuft im Rahmen einer Blogger-Aktion.

Über den Autor Martin Riggs

Sein Pseudonym hat er von Martin Riggs aus "Lethal Weapon" entliehen, einer seiner liebsten Filmfiguren. In seiner Freizeit widmet er sich leidenschaftlich gern dem Thema Kino, unter anderem allem, was ihm eine Gänsehaut oder ein Lachen beschert.
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