Filmkritik Bewertung: 1/5 SterneZombie Hunter

Und ewig killen die Zombies

So langsam geht den Filmemachern an der Zombie-Front wohl die Luft aus. Aktuelles Beispiel: Zombie-Hunter. Es ist bereits eine Leistung, überhaupt solch einen Schwachsinn abzuliefern.

Die Geschichte

Oha, jetzt gehen die Darsteller schon auf den Regisseur los (Foto: WVG Medien)

Unser Held, trefflich auf den Namen Hunter hörend, reist durch das nahezu entvölkerte Amerika, um Zombies zu killen. Viel mehr gibt es für ihn als einer der ganz wenigen Überlebenden auch nicht mehr zu tun. Dann trifft er auf eine Gruppe Menschen. Diese wird dann von Zombies nach und nach dezimiert, und was dann noch übrig bleibt, flieht weiter.

Filmkritik „Zombie Hunter“

Es ist immer wieder schön, wenn der Schmerz nachlässt: Bereits von der ersten Filmminute an steigen dem Zuschauer die billigen Kopien regelrecht auf die Füße. Die Off-Texte sollen wohl mit denen eines Robert Rodriguez konkurrieren, erweisen sich allerdings als sehr schwacher Abklatsch. Auch die billigen Grindhouse-Einlagen können kaum mit dem Original mithalten. Da nützen auch die digital einkopierten Abnutzungs-Artefakte nichts.

Liebe Leser, DAS sind Fotos, bei denen selbst uns keine vernünftige Bildunterschrift mehr einfällt (Foto: WVG Medien)

Auch die Hauptfigur Hunter ist nicht einen Augenblick lang glaubwürdig – ebenso wenig die übrige Besetzung. Selbst Danny Trejo macht als Jesús keine sonderlich gute Figur und wirkt höchstselbst wie eine billige Machete-Kopie – nur diesmal mit einer Axt bewaffnet.

Der Film ist noch nicht einmal ansatzweise spannend und lebt eigentlich nur von den Metzelorgien, die hier ohne Sinn und Verstand abgespult werden. Getreu nach dem Motto aus dem Film „Es geht doch nichts über ein Massaker am Vormittag“.

Die Versionen

Der Film ist ungekürzt ab 18 Jahren freigegeben. Das geht aufgrund der Gewaltanteile völlig in Ordnung.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Der vorläufige Tiefpunkt der Zombiefilm-Welle.

Bewertung: 1/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Zombie Hunter"

Über den Autor Angus Sc.

Seine Affinität zu Horrorfilmen hatte er bereits in früher Jugend entdeckt. Daraus resultiert seine Vorliebe für Horrorklassiker aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern.
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