Matomo

Bewertung: 4/5 Sterne

Filmkritik The last Days on Mars

Bemerkenswerter kleiner Science-Fiction-Thriller aus Irland

Da sind sie wieder, die Weltraum-Pioniere, die die Büchse der Pandora geöffnet haben und nun zusehen müssen, wie sie wieder aus dem selbst eingebrockten Schlamassel rauskommen. Die Story ist also nicht sensationell neu. Aber sie ist überzeugend umgesetzt.

Die Handlung

Ein Zombie mit Badekappe - auf dem Mars ist so einiges möglich (Foto: Universum Film)

Ein Zombie mit Badekappe – auf dem Mars ist so einiges möglich (Foto: Universum Film)

Nicht einmal mehr ein Tag, dann ist die Mars-Mission einer Gruppe Astronauten abgeschlossen. Sie rechnet schon mit Routine-Ergebnissen, doch dann entdeckt sie in letzter Sekunde einen Bakterienstamm. Die Freude über den sensationellen Fund währt nur kurz: Ein Astronaut verunglückt tödlich und verwandelt sich dank des hochvirulenten Erregers in einen Zombie, der auf die anderen losgeht. Und nachdem der Erreger schon mal so schön munter geworden ist, genügt nur eine Bagatellverletzung, um auch andere in diese blutrünstigen Bestien zu verwandeln. Nun beginnt der Kampf ums Überleben.

Filmkritik „Last Days On Mars“

Fangen wir mal mit den Schubladen an. „Last Days on Mars“ ist kein Zombiefilm, sondern vielmehr ein Science-Fiction-Film, in dem so etwas ähnliches wie Zombies auftauchen. Das Zombie-Ding sorgt nur für Irritationen, denn von genretypischen Elementen ist fast gar nichts zu sehen.

Wieder hat es einen erwischt (Foto: Universum Film)

Wieder hat es einen erwischt (Foto: Universum Film)

Die Story kennen wir aus etlichen anderen gleichartigen Filmen: Etwas unirdisches wird versehentlich zum Leben erweckt und eine Gruppe Astronauten kämpft fortan dagegen. Wobei die Protagonisten wegsterben wie die Fliegen.

Einen Sonderpreis für besondere Originalität gewinnt dieser Film damit nicht. Aber die gute Tricktechnik, das sympathische Ensemble, angeführt von Liev Schreiber und Elias Koteas, die perfekte Ausstattung und die ausgesprochen solide Umsetzung überzeugen uns. Auch der Spannungsbogen ist recht hoch und weit – auch wenn die Anlaufzeit ein wenig lang erscheinen mag.

Die Versionen

Es ist nicht zu fassen: Die DVD ist ab 16 Jahren freigegeben, was wir aufgrund einiger sehr kerniger Szenen als angemessen empfunden hätten. Ein Blick in die FSK-Datenbank verrät uns aber, dass der Streifen sogar ab 12 Jahren freigegeben ist. Die höhere Einstufung ist dem Bonusmaterial zu verdanken. Der Film ist damit ungekürzt 96 Minuten lang.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Beachtlicher kleiner Science-Fiction-Reißer aus Europa, der sich nicht zu verstecken braucht.

Bewertung: 4/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "The last Days on Mars"

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Über Angus Sc.

Seine Affinität zu Horrorfilmen hatte er bereits in früher Jugend entdeckt. Daraus resultiert seine Vorliebe für Horrorklassiker aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern.
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