Matomo

Bewertung: 3/5 Sterne

Filmkritik The Innkeepers – Hotel des Schreckens

Im Hotel spukt’s. Na gut. Kein Genreklassiker, aber auch kein Reinfall.

Die letzte Nacht in einem Hotel: Die beiden verbleibenden Hausangestellten bringen ihren Job zu Ende und jagen gleichzeitig Geister. Letzteres hätten sie sich jedoch verkneifen sollen.

Die Handlung

„Guck mal, da unten, ’ne Kamera mit Kameramann“ (Foto: Tiberius Film/Sunfilm)

Die Hausangestellten Luke (Pat Healy) und Claire (Sara Paxton) absolvieren die letzten Diensttage in einem Hotel, das abschließend geschlossen und abgerissen werden soll. Die Hobby-Geisterjäger kennen die alte Legende rund um dieses Hotel: Es soll der Geist einer Frau herumspuken, die sich einst in dem Haus erhängt hatte. Da die beiden selbst gerne mal eine Geistererscheinung sehen möchten, kitzeln sie die Verblichene wach. Das hätten sie aber besser nicht getan. Mit Hilfe eines Gastes, der gealterten Schauspielerin Leanne (Kelly McGillis aus „Top Gun“), versuchen sie, den Schaden zu begrenzen. Doch sie sind bereits zu spät …

Filmkritik „The Innkeepers“

Viel zu lange dümpelt alles vor sich hin. Mehr als die Hälfte des Films beschäftigt sich mit den lustigen Spielchen, mit denen sich Luke und Claire die Zeit vertreiben. Das ist nett anzusehen, die Charaktere wirken sympathisch, aber es haut uns eben nicht vom Sitz.

Wo ist unten? Das Pendel zeigt es an (Foto: Tiberius Film/Sunfilm)

Wo ist unten? Das Pendel zeigt es an (Foto: Tiberius Film/Sunfilm)

Dann melden sich die Spukphänomene zu Wort. Zunächst noch sehr verhalten und kaum in der Lage, ernsthaft Gänsehaut zu produzieren. Und erst das letzte Drittel bietet all das, was wir uns schon viel früher erhofft haben.

Damit kann niemand den Machern vorwerfen, sie hätten die Story nicht sorgfältig genug entwickelt. Aber leider geht das auf Kosten der Spannung. Die Zuspitzung der Ereignisse und das Finale können zumindest so weit überzeugen, dass wir dem Film einen gewissen Unterhaltungswert bescheinigen können. Auch das durchweg nette Ensemble stimmt uns milde.

Die allzu euphorischen Zitate einiger Kritiker können wir dennoch nicht nachvollziehen.

Die Versionen

Auf der DVD-Hülle prangt das große rote Logo für die ganz schlimmen Filme. Wir lachen herzhaft und überlegen, was an dem Film ab 18 sein soll. Ein Blick in die FSK-Datenbank zeigt: Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben, und diese DVD-Freigabe haben wir einigen Trailern zu verdanken, die auf dem Silberling enthalten sind.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Nette und gefällige Gespensterjagd ohne besondere Höhepunkte.

Bewertung: 3/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "The Innkeepers – Hotel des Schreckens"

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Über Angus Sc.

Seine Affinität zu Horrorfilmen hatte er bereits in früher Jugend entdeckt. Daraus resultiert seine Vorliebe für Horrorklassiker aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern.
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