Matomo

Bewertung: 4/5 Sterne

Filmkritik Number 23 – Nummer 23

Suchspiel

In diesem Psychothriller von Veteran Joel Schumacher („Nicht auflegen!“) zieht Knautschgesicht Jim Carrey mal andere Seiten auf. Und das ist spannend.

Die Handlung

Jim Carrey in einer ernsten Rolle (Foto: Warner)

Jim Carrey in einer ernsten Rolle (Foto: Warner)

Hunde sind Walter Sparrows (Jim Carrey) Spezialität. Er fängt sie und bringt sie ihren Besitzern zurück oder liefert sie ins Tierheim. Sein Leben gerät plötzlich aus den Fugen, als seine Frau Agathe (ziemlich heiß: Virginia Madsen) ein Buch kauft und es Walter zu lesen gibt. Das Buch trägt den Titel „The Number 23“.

Das Buch handelt von einem Detektiv mit Namen Fingerling (auch Carrey) und einer Blondine, die von der Zahl 23 besessen ist. Sparrow entdeckt nach und nach, wie oft die Zahl 23 auch in seinem Leben auftaucht und wie ähnlich Fingerling ihm ist. Das Buch ergreift von ihm Besitz. Die Zahl 23 verfolgt ihn. Sie treibt ihn in den Wahnsinn.

Filmkritik „Nummer 23“

Zugegeben, es gibt einfachere Thriller als „Number 23“. Auf seinem psychedelischen Trip schwelgt Schumacher einmal mehr in surrealen Bildern mit abgedrehter Erotik, die den Zuschauer gern mal im Unklaren zurück lassen.

Doch die Geschichte ist auch spannend. So verblüfft es tatsächlich, wie oft die Zahl 23 allein in der Geschichte der Menschheit auftaucht. Kleiner Tipp: Seht euch den Vorspann sehr genau an. Zudem ist der Film ein kleines Suchspiel. Kaum eine Szene, in der die Zahl 23 nicht in irgendeiner Form auftaucht.

Suchspiel: Wo ist die 23? (Foto: Warner)

Suchspiel: Wo ist die 23? (Foto: Warner)

Jim Carrey, eigentlich der Kasper vom Dienst, macht seine Sache als besessener Sparrow und cooler Fingerling recht gut. Warum er für die Goldene Himbeere nominiert war, bleibt wohl das Geheimnis der ewig nörgelnden Kritiker. Sein Ritt in den Wahnsinn ist äußerst intensiv und überhaupt nicht gut für unsere Fingernägel.

Und am Ende präsentiert Schumacher eine mehr als zufrieden stellende Pointe. Ein prickelnder Reißer mit wenig Gewalt aber viel Spannung.

Die Versionen

Die Kinofassung ist ungeschnitten ab 16 Jahren freigegeben und läuft rund 94 Minuten. Es existiert ein Director’s Cut mit mehr Sex aber nicht mehr Gewalt, der drei Minuten länger läuft. Er ist in Deutschland aber nur auf Englisch erschienen.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Wer schwüle abgedrehte Thriller mit Schlusspointe mag – unbedingt ansehen.

 

Bewertung: 4/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Number 23 – Nummer 23"

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Über Martin Riggs

Sein Pseudonym hat er von Martin Riggs aus "Lethal Weapon" entliehen, einer seiner liebsten Filmfiguren. In seiner Freizeit widmet er sich leidenschaftlich gern dem Thema Kino, unter anderem allem, was ihm eine Gänsehaut oder ein Lachen beschert.
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