Matomo

Bewertung: 1/5 Sterne

Filmkritik Küss mich, Zombie

Mischung aus Zombiefilm und Kleinstadtdrama, die eine romantische Komödie sein will.

Wenn sich zwei Waschlappen in eine Untote verlieben, könnte das durchaus die eine oder andere komische oder interessante Situation bringen. Muss es aber nicht.

Die Handlung

Patrick und Carol haben die untote Wendy in die Badewanne gelegt (Foto: Tiberius Film)

Patrick und Carol haben die untote Wendy in die Badewanne gelegt (Foto: Tiberius Film)

Ihre Eltern hatten mit nur einem Jungen gerechnet und nicht gleich mit Zwillingen. Und weil sie sich nur einen einzigen Jungennamen, Patrick, überlegt hatten, nannten sie Patricks Bruder einfach Carol. Mann, was für ein Brüller.

Genauso dämlich geht es weiter: Patrick und Carol verlieben sich in ihre Mitschülerin Wendy. Doch die verschwindet eines Tags spurlos und wird nach einer Weile für tot erklärt. Patrick und Carol finden sie – nicht tot und nicht lebendig, ein Zombie eben. Sie nehmen sie mit nach Hause, weil sie sie ja noch immer lieben. Dort passen sie auf sie auf, schminken sie, versuchen sie irgendwie zu ernähren und am – naja – Leben zu erhalten.

Allerdings gibt es noch die hübsche Addy, die was von Carol will, der aber nicht von ihr – oder umgekehrt. So richtig wissen wir es nicht. Und während die beiden versuchen, bloß nicht zueinander zu finden, ist Patrick mit seinem Zombie zu Hause beschäftigt. Und wir sind derweil friedlich eingeschlafen.

Carols und Addys Beziehung zieht weite Kreise (Foto: Tiberius Film)

Carols und Addys Beziehung zieht weite Kreise (Foto: Tiberius Film)

Filmkritik „Küss mich, Zombie“

Es ist schon verblüffend, welche Machwerke zuweilen mit dem Etikett „Kultfilm“ oder „Festival-Hit“ geadelt werden. Das lässt uns doch ein bisschen an der Qualität mancher Festivals zweifeln.

Denn was die Deagol Brothers hier abgeliefert haben, ist ein über 100 Minuten gefilmtes Nichts. „Küss mich, Zombie“ ist allenfalls ein bisschen bizarr, aber zu keiner Zeit witzig, spannend oder in irgendeiner anderen Hinsicht unterhaltsam. Die Darsteller spielen mit dem Temperament eines betäubten Zombies. Die Geschichte ist so mitreißend wie ein Werbespot für Baldrian.

Das ist schade, denn aus der Grundidee hätten man mit ein paar witzigen Einfällen oder emotionalen Momenten vielleicht einen prima Film hinbekommen können. So überzeugen allenfalls die guten Bilder, die den Film um ein vielfaches besser aussehen lassen, als er ist.

Patrick und Carol beim Blamieren - noch Fragen? (Foto: Tiberius Film)

Patrick und Carol beim Blamieren – noch Fragen? (Foto: Tiberius Film)

Da wirkt das auf der DVD mitgelieferte Making-of wie blanker Hohn. Hier brüsten sich die Beteiligten mit ihren Qualitäten und der tollen und originellen Arbeit, die sie abliefern. Da sich alle schon etwas länger kennen, entsteht jedoch nur den Verdacht, dass sie einfach nur ein paar Tage zusammen in den Ferien waren und nebenbei ein Filmchen heruntergekurbelt haben.

Die Versionen

Die FSK hat „Küss mich, Zombie“ ab 16 Jahren freigegeben. Der Film läuft viel zu lange 105 Minuten.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Ödes Machwerk, das originell sein will, aber doch nur langweilt.
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Bewertung: 1/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Küss mich, Zombie"

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Über Martin Riggs

Sein Pseudonym hat er von Martin Riggs aus "Lethal Weapon" entliehen, einer seiner liebsten Filmfiguren. In seiner Freizeit widmet er sich leidenschaftlich gern dem Thema Kino, unter anderem allem, was ihm eine Gänsehaut oder ein Lachen beschert.
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