Filmkritik Bewertung: 3/5 SterneHusk

Kleines Horror-B-Movie, zwar ohne das Zeug zum Klassiker, aber immerhin mit solider Unterhaltung.

Die Filmreihe „After Dark“ soll unabhängigen Horrorfilm-Produktionen neuer, unverbrauchter Filmtalente eine Plattform bieten. „Husk“ ist einer dieser Kandidaten. Ein Film ohne große Überraschungen aber auch ohne Reinfälle.

Die Geschichte

Brian geht auf Scheuchenjagd (Foto: Centralfilm / Senator)

Eine Gruppe junger Leute ist auf einer einsamen Landstraße unterwegs, als einige Krähen in die Windschutzscheibe des Autos fliegen. Es kommt zum Unfall, bei dem zwar niemand verletzt wird, aber das Auto ist nicht mehr fahrtüchtig.

In dem Maisfeld, an dem sie gestrandet sind, tummelt sich etwas. Bereits der erste Mitfahrer, der sich in den hohen Maisstauden verirrt, ist bereits nach kurzer Zeit Geschichte und macht nur noch kurzzeitig als eine Art Zombie die Gegend unsicher.

Die anderen erkennen indessen schnell, dass die Vogelscheuchen auf dem Feld nicht mit Stroh, sondern mit Verblichenen gefüllt sind. Ein Fluch liegt auf dem Maisfeld und dem Bauernhaus, das inmitten des landwirtschaftlichen Anwesens befindet. So nach und nach geht es dann auch schon den anderen an den Kragen …

Filmkritik „Husk“

Guck, was linst von Draußen rein? (Foto: Centralfilm / Senator)

Nicht viel Neues: Eine Gruppe Jugendlicher gerät in die Fänge des Bösen und nach dem bekannten 10-kleine-Negerlein-Prinzip segnen sie nun der Reihe nach das Zeitliche. Auslöser sind diesmal Vogelscheuchen, auf denen ein Fluch lastet.

Damit ist dieser Film nicht explizit schlecht. Einige herrlich bösartige Ideen sorgen für die eine oder andere Gänsehaut. Der Gore-Faktor hält sich in Grenzen – auch wenn einige Szenen recht blutig sind. Der Spannungsaufbau ist gelungen, krankt allerdings an der Tatsache, dass dieses Strickmuster schon in unzähligen anderen Filmen bis zum Abwinken durchgenudelt wurde. Das Ende ist also bereits am Anfang vorauszusehen.

Insgesamt ein durchaus spannender Horrorfilm, aber kein Überflieger.

Versionen

Die DVD-Version hat eine Laufzeit von 80 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Solider Thriller ohne besondere Höhepunkte.

Bewertung: 3/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Husk"

Über den Autor Angus Sc.

Seine Affinität zu Horrorfilmen hatte er bereits in früher Jugend entdeckt. Daraus resultiert seine Vorliebe für Horrorklassiker aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern.
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