Matomo

Bewertung: 4/5 Sterne

Filmkritik Halloween 6

RIP Donald Pleasence

Die Halloween-Serie startet in die sechste Runde. Diesmal geht es um den Fluch von Michael Myers, wobei es sich schlussendlich aber nur um ein weiteres mageres Sequel der Reihe handelt. Dieser Film ist Donald Pleasence gewidmet, der während der Dreharbeiten verstarb.

Die Handlung

Die Story beginnt damit, dass Jamie in einem unterirdischen Krankenhaus einen Sohn zu Welt bringt. Jamie ist die letzte Verwandte von Michael Myers. Im Teil davor (Halloween 5) wird sie von ihm gejagt und kämpft um ihr Leben. Nun ist sie zurück, um der Myers-Familie ein Neues Mitglied zu schenken. Sie flieht aus den Katakomben und versteckt ihren Sohn in einer Gaststätte. Jamies damaliger Freund aus der Kinder-Psychiatrie, Tommy, nimmt ihn auf. Er will Michel endlich zur Strecke bringen und verhindern, dass er dem Baby etwas antut.

Seit einiger Zeit ist die Familie Strode in das alte Myers-Haus eingezogen. Alles läuft vermeintlich normal, bis Sohn Danny nachts von Albträumen heimgesucht wird. Er erzählt seiner Schwester Kara, dass er Stimmen hört – Stimmen die ihm befehlen zu töten. Liegt es am Haus oder daran, dass Halloween bevorsteht? Tommy wohnt in der Nachbarschaft und filmt die Ereignisse, die im Haus gegenüber passieren. Doch jetzt ist er mit dem Baby beschäftigt und holt sich Rat bei Dr. Loomis. Kara glaubt nicht an Gruselmärchen. Als Kara’s Eltern aber brutal umgebracht werden, merkt auch sie, dass Danny’s Vorahnungen begründet waren.

Schließlich findet Loomis heraus, dass Dr. Wynn Jamies Baby als Geheimwaffe benutzen will. Das Krankenhaus entpuppt sich als Versuchsanstalt und ist im Showdown der finale Schauplatz eines enormen Blutbades.

Filmkritik „Halloween 6“

Die unter dem Arbeitstitel „Halloween 666“ erschienene Fortsetzung des Halloween-Killer-Streifens ist weit entfernt von Carpenters Original. Jeder Teil ist immer ein wenig anders. Der häufige Regiewechsel macht sich auch bei Halloween 6 – Der Fluch des Michel Myers – bemerkbar. Erschwerend kommt hinzu, dass Donald Pleasence am Set verstarb. Daher mussten das Drehbuch umgeschrieben und bereits gefilmte Szenen eingearbeitet werden. Der Film wirkt deshalb im ersten Moment etwas durcheinander – wird zum Ende hin aber wieder gut zusammengeführt.

Michel Myers kann wie schon in den Teilen zuvor mit seinen stummen, aber dennoch gefährlichen Mordpraktiken punkten. Leider ist die Synchronstimme von Dr. Loomis etwas unglücklich gewählt. Sie passt nicht zum Charakter eines alten Doktors, der viele grausame Dinge gesehen hat.

Die Versionen

In Deutschland wurde die leicht gekürzte FSK-18-Version in den Kinos gezeigt. Diese kam auch später auf VHS und DVD raus. Es gibt zudem noch eine ungekürzte Version, die knapp 30 Sekunden mehr enthält.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Das Tribut an den Schauspieler Donald Pleasence macht Halloween 6 zum festen Bestandteil einer jeden Horrorfilm-Sammlung.

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Bewertung: 4/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Halloween 6"

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Über Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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