Filmkritik Bewertung: 4/5 SterneDer Blob

Er ist groß, rosa und hat ordentlich Hunger

Die Rede ist nicht vom „Kondom des Grauens“, sondern von einer glibberigen Masse aus dem Weltraum. Sein Name ist „Blob“ und sein Ziel ist es, die Erde zu zerstören – oder erstmal die amerikanische Kleinstadt Arborville.

Die Geschichte

Eines Nachts stürzt ein Meteorit vom Himmel. Niemand bemerkt ihn, außer der obdachlose Mann, der seiner nächtlichen Tätigkeit nachgeht: dem Blechdosen Sortieren. Neugierig steht er vor dem Krater und versucht herauszufinden, was das wohl gewesen sein mag. Dummerweise merkt er zu spät, dass es sich um aggressiven Killer-Schleim handelt.

Der Jung-Rebell Flagg, Kevin Dillon, findet den Verletzten und bringt ihn in die nahe gelegene Stadt Arborville. Im Krankenhaus angekommen, verschlechtert sich seine Lage zunehmend. Schnell stellt sich heraus, dass es hier um Leben und Tod geht. Doch dem alten Mann ist nicht mehr zu helfen. Der Blob besorgt sich währenddessen menschlichen Nachschub. Je mehr Opfer er verschlingt, desto größer und mächtiger wird er.

Ein Sonderkommando will die Stadt unter Quarantäne stellen und rückt mit ihrer, mit weißen Schutzanzügen ausgestattete, Armee an. Doch die Soldaten richten mehr Schaden an, als ihnen lieb ist und machen die rosa Masse noch gefährlicher. Schlussendlich sind es Flagg und Cheerleaderin Meg (Shawnee Smith), die es mit dem Blob aufnehmen müssen.

Die Geschichtet endet mit einer Andeutung auf einen potenziellen Nachfolger – doch bisher lässt der noch auf sich warten.

Filmkritik „Der Blob“

Nun mal ehrlich – „Der Blob“ sieht gar nicht wie ein Remake aus, oder? Und trotzdem ist er eines. Das Original kommt aus dem Jahr 1958 und trägt den Titel „Blob, Schrecken ohne Namen“. Nach 30 Jahren und einer ganzen Menge an Tricktechnik mehr, statuiert der Film ein echtes (Horrorfilm-) Exempel. Das liegt vor allem an den für ein B-Movie außergewöhnlichen Spezialeffekten. Diese sind auch noch heute schön anzusehen, ohne absurd zu wirken.

Regie führte übrigens Chuck Russell, der ein Jahr zuvor den dritten Teil von „A Nightmare on Elm Street“ mit Freddy Krueger drehte. Den professionellen Stil hat er beibehalten und damit für einen durchweg spannenden 80er-Jahre-Streifen gesorgt.

Die Versionen

Die DVD-Version „Der Blob“ liegt als uncut 18er Fassung vor und läuft 91 Minuten. Die FSK 16-Version, die im TV gezeigt wird, ist knapp 2 Minuten kürzer.

Das Fazit von Horrormagazin.de

Ganz großes Horrorkino mit vielen guten Effekten und einem bunt schillernden Science-Fiction-Abenteuer bis zur letzten Sekunde.

 

Bewertung: 4/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Der Blob"

Über den Autor Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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