10.01.2018

Drehorte von Horrorfilmen: Wo Michael Myers zu Hause war

Drehorte von Horrorfilmen: Wo Michael Myers zu Hause war

Hat Halloween-Schlitzer Michael Myers ein Zuhause? Gibt es das legendäre Myers-Haus wirklich? Und was ist mit dem Fußweg mit den riesigen Hecken zwischen den Häusern – alles nur Filmkulisse? Aber nein, alles war real und alles ist noch da. Das Gleiche gilt auch für das Nancy-Thompson-Haus aus „Nightmare – Mörderische Träume“ von 1984 und den mystischen Leuchtturm aus „The Fog – Nebel des Grauens“ aus dem Jahr 1980.

Zurück zu den Horrorklassikern an die Westküste der USA

Mittlerweile gibt es etliche Quellen im Internet, wie Fans Originalschauplätze ihrer Lieblingsfilme herausfinden, um sie aufzusuchen. Wir haben einmal drei Horrorklassiker herausgepickt und mit ein paar Infos und Adressdaten versehen.

Das Myers-Haus („Halloween – Die Nacht des Grauens“)

Das Myers Haus aus "Halloween - Die Nacht des Grauens" von 1978

Das Myers-Haus aus „Halloween – Die Nacht des Grauens“ von 1978

Viele Szenen von „Halloween – Die Nacht des Grauens“ hatte John Carpenter mitten in Los Angeles gedreht. An der Ecke Mission Street/Meridian Avenue überqueren Bahnschienen die Straße. Dort steht ein blau-grau gestrichenes Holzhaus: das Haus von Schlitzer Michael Myers.

Kurios: Vor 40 Jahren stand das Haus in der 707 Meridian Avenue. Und war der Drehort des genannten Horrorklassikers. Aufgrund von Bauarbeiten wurde das komplette Haus ein paar Straßen weiter versetzt. Heute ist hier die Firma Jack DeZell Insurance Agency beheimatet.

Adresse: Myers-Haus
1000 Mission Street in 91030 South Pasadena, Los Angeles

Das Doyle-Haus („Halloween – Die Nacht des Grauens“)

Das Doyle Haus aus „Halloween – Die Nacht des Grauens“ von 1978

Das Doyle-Haus aus „Halloween – Die Nacht des Grauens“ von 1978

Weiter geht es mit dem Doyle-Haus. Dort war Laurie Strode in der besagten Nacht Babysitter für den kleinen Tommy Doyle. Im Film lag das Haus ein paar Schritte vom Myers-Haus entfernt. Tatsächlich sind es ca. 15 Meilen – also ein gute halbe Stunde Autofahrt.

Adresse: Doyle-Haus
1530 Orange Grove Avenue 90046 Los Angeles

Die Halloween-Hecke („Halloween – Die Nacht des Grauens“)

Die Hecke, hinter der sich Michael Myers in „Halloween – Die Nacht des Grauens“ versteckte

Die Hecke, hinter der sich Michael Myers in „Halloween – Die Nacht des Grauens“ versteckte

Die grüne Hecke, hinter der sich Michael Myers im Film versteckte, um Laurie Strode (Jamie Lee Curties) zu belauschen, liegt vier Autominuten vom Myers-Haus entfernt.

Adresse: Halloween-Hecke

1019 Montrose Ave. S. Pasadena, Ca. 91030

Das Thompson-Haus („Nightmare – Mörderische Träume“)

Das Thompson Haus aus "Nightmare - Mörderische Träume" von 1984

Das Thompson-Haus aus „Nightmare – Mörderische Träume“ von 1984

Wes Cravens „Nightmare – Mörderische Träume“ (OT: „A Nightmare on Elm Street“) kommt auch aus Los Angeles. Jedenfalls das Wohnhaus von Nancy Thompson. Nancy (Heather Langenkamp) war die Freundin von Tina Grey, die zuerst von Freddy Krüger träumte.

Interessant: Das Thompson-Haus liegt nur ein paar Gehminuten vom Doyle-Haus aus Halloween entfernt.

Adresse: Thompson-Haus
1428 N. Genesee Ave. Los Angeles, Ca. 90046

Der Leuchtturm („The Fog – Nebel des Grauens“)

Der Leuchtturm von "The Fog - Nebel des Grauens" aus dem Jahr 1980

Der Leuchtturm von „The Fog – Nebel des Grauens“ aus dem Jahr 1980

Etwas nördlich von Los Angeles liegt der Originaldrehplatz eines weiteren John-Carpenter-Klassikers: „The Fog – Nebel des Grauens“. Der Leuchtturm befindet sich im Point Reyes National Park vor den Toren San Franciscos. Dort entdeckte die Radiomoderatorin Stevie Wayne (Adrienne Barbeau) eine riesige Nebelbank, die seltsam leuchtete.

Übrigens: Der Film wurde 1981 bei den Saturn Awards nominiert und zwar als „Bester Horrorfilm“ und für „Die besten Spezialeffekte“.

Adresse: Point-Reyes-Leuchtturm
Point Reyes Lighthouse – Sir Francis Drake Blvd. and Pierce Point Rd. Marin County, Ca.

Fotos: AXEL (Hamburg)

Über den Autor Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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