Filmkritik Bewertung: 3/5 SterneNightmare – Schlaf nicht ein!

Schlafexpertin legt sich mit Dämon an

In diesem Dämonen-Schocker versucht sich Action-Ikone Maggie Q („Stirb langsam 4.0“) mal in einem ganz anderen Fach. Leider hätte sie sich dafür ruhig ein etwas originelleres Drehbuch aussuchen können.

Die Geschichte

Alice will Daniels Schlaf überwachen (Foto: Tiberius Film)

Alice will Daniels Schlaf überwachen (Foto: Tiberius Film)

Die Ärztin Alice Arnolds (Maggie Q) arbeitet in einem Schlaflabor. Eines Tags schneit eine Familie herein. Alle vier Mitglieder leiden unter Alpträumen, wandeln des Nachts durch die Gegend und machen merkwürdige Sachen. Vor allem mit Sohn Daniel scheint etwas nicht zu stimmen. Er bleibt als einziger in seinem Bett liegen, während die anderen vor ihm zu fliehen scheinen.

Alice geht der Sache auf den Grund und entdeckt Parallelen zu ihrer eigenen Kindheit. Damals hatte sie ihren Bruder in einem Alptraum verloren. Damals wie auch heute scheint ein Dämon am Werk zu sein. Doch wie soll man dem beikommen?

Sie forscht weiter und fasst einen Plan. Doch der ist ganz schön gefährlich.

Filmkritik „Nightmare – Schlaf nicht ein!“

Halten wir gleich mal fest, dass Maggie Q eben doch am besten in jenen Filmen aufgehoben ist, in denen sie anderen Typen auf die Zwölf hauen kann. Aber geben wir auch zu: Es war immerhin mal einen Versuch wert, sich in einer stilleren Rolle auszuprobieren. Und sie schlägt sich ja auch wacker und ist obendrein wieder einfach toll anzusehen.

Daniels Vater schläft mit Kabelanschluss (Foto: Tiberius Film)

Daniels Vater schläft mit Kabelanschluss (Foto: Tiberius Film)

Leider krankt dieser Dämonen-Heuler an einigen anderen Stellen. Die Darsteller sind schwach, vor allem die Kinder. Die Synchronisation ist auch nicht toll. Und die Drehbuchautoren hätten zumindest mal versuchen können, irgendwelche frischen Ideen oder eigenen Gedanken in ihren Film einflechten zu können. Stattdessen liefern sie eine Geschichte nach Schema F ab. Inklusive der ach so gemeinen Schlusspointe. Alles schon mal dagewesen.

Immerhin stimmt die technische Seite: Der Film ist zweifellos gut fotografiert, Licht und Ton gehen eine zuweilen wirklich bösartige Gemeinschaft ein, und einige Schockeffekte sitzen ganz ordentlich.

Wer also nichts Neues verlangt oder noch nie einen Schlaf-Schocker gesehen hat, der kann hier gut und gern mal reinschauen und sich ein bisschen gruseln.

Die Versionen

Allzu blutig geht es hier nicht zur Sache. Es gibt (gefühlt) nur drei etwas klebrigere Szenen. Allerdings ist das ganze Ambiente sicherlich nichts für Zuschauer unter 16 Jahren. Und das sieht die FSK genau so.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Das raubt uns nicht den Schlaf – arg konventioneller Dämonenstreifen, immerhin handwerklich gut.

Bewertung: 3/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Nightmare – Schlaf nicht ein!"

Über den Autor Martin Riggs

Sein Pseudonym hat er von Martin Riggs aus "Lethal Weapon" entliehen, einer seiner liebsten Filmfiguren. In seiner Freizeit widmet er sich leidenschaftlich gern dem Thema Kino, unter anderem allem, was ihm eine Gänsehaut oder ein Lachen beschert.
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