Filmkritik Bewertung: 4/5 SterneInsidious Chapter 2

Es war völlig klar: Nach „Insidious“ kommt „Insidious 2“.

Eine der zwangsläufigen Fortsetzungen. Aber nicht so zwangsläufig, dass der zweite Teil richtig weh tut, wie es etwa bei „Final Destination“ der Fall war. Es bleibt am Ende ein sehenswerter Film.

Die Geschichte

Papa Lambert will den bösen Geistern heimleuchten (Foto: Sony Pictures Home Entertainment)

Papa Lambert will den bösen Geistern heimleuchten (Foto: Sony Pictures Home Entertainment)

Der erste Ausflug in die Geisterwelt endete für die so arg gebeutelte Familie Lambert ja nicht allzu erfreulich, wie wir im ersten Teil von „Insidious“ miterleben mussten. Und damit nicht genug: Wer glaubt, damit würde wieder Ruhe ins Familienleben einkehren, irrt gewaltig.

Die Spukphänomene gehen weiter und werden immer bedrohlicher. Auch die Kinder der Familie sind in unmittelbarer Gefahr. Während Mutter Renai versucht, mit Hilfe von Geisterjägern dem Ganzen ein Ende zu setzen, erkennt sie nach und nach, welch ungeheuerliche Bedrohung sie bislang übersehen hat.

Filmkritik „Insidious Chapter 2“

Bekanntermaßen ist es nicht allzu häufig der Fall, dass eine Fortsetzung dem Original das Wasser reichen kann. „Insidious Chapter 2“ ist eine der rühmlichen Ausnahmen. Der Grund liegt zum einen daran, dass Regisseur James Wan im zweiten Teil das ungenutzte Potenzial aus dem ersten Film zu nutzen wusste. Und dass die Effekte mitunter nicht ganz so albern wirkten, wie es teilweise noch im Vorgänger der Fall war. Hinzu kommt ferner, dass Wan die Geschichte solide und spannend weitererzählt.

Der Geist, der nix Gutes verheißt (Foto: Sony Pictures Home Entertainment)

Der Geist, der nix Gutes verheißt (Foto: Sony Pictures Home Entertainment)

Dem Film tut auch gut, dass auf vordergründige Gewalt weitgehend verzichtet wird. Die Spukeffekte kommen häufig punktgenau und sorgen für reichlich Gänsehaut.

Wie auch im ersten Teil ist zu bemängeln, dass der allzu häufige Druck auf die Tränendrüse, die allzu rührenden Nebenschauplätze und die mitunter sehr an das Heile-Welt-Empfinden der Zuschauer appellierende Konfliktvermeidung der Protagonisten für einen Horrorfilm eher kontraproduktiv wirken. Glücklicherweise nicht so sehr, um den Film nachhaltig zu verderben.

Es bleibt ein spannender Spukhaus-Thriller mit unübersehbaren Schwächen, aber richtig starken Momenten.

Die Versionen

Die 106-minütige Fassung ist ungekürzt ab 16 Jahren freigegeben.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Guter Thriller, der sogar einen Tick besser ist, als der erste Teil. Für Spukhaus-Fans Pflichtprogramm.

Bewertung: 4/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Insidious Chapter 2"

Über den Autor Angus Sc.

Seine Affinität zu Horrorfilmen hatte er bereits in früher Jugend entdeckt. Daraus resultiert seine Vorliebe für Horrorklassiker aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern.
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