Filmkritik Bewertung: 4/5 SterneDrive Angry 3D

Fahr(t) zur Hölle!

Brille aufsetzen, Gurt festziehen und festhalten. Ab Donnerstag läuft das neueste Roadmovie mit Nicolas Cage und Amber Heard im 3D-Kino. Der Film „Drive Angry 3D“ sorgt mit rasanten Verfolgungsjagden, zersplitterten Knochen und jeder Menge Staub für Kurzweil im Kinosaal.

Die Geschichte

Piper (Amber Heard) gefangen von Teufelsanbeter (Foto: Warner Home Video)

Piper (Amber Heard) gefangen von Teufelsanbeter (Foto: Warner Home Video)

Milton, gespielt von Nicolas Cage, sucht seine Enkelin. Er will das Kind von einer Horde unangenehmer Teufelsanbeter zurückholen. Diese wiederum wollen mit dem Baby ein Blutopfer erbringen, um damit unsterblich zu werden.

Unterwegs trifft Milton die attraktive Kellnerin Piper (Amber Heard). Er rettet sie vor ihrem Freund, den sie beim Fremdgehen erwischt hatte und der anschließend brutal auf sie einprügelte. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, den Sektenanführer Jonah King ausfindig zu machen. Mit einem hochfrisierten Asphalt-Boliden der Marke Dodge Charger jagen sie über den Highway. Der Weg führt nach Louisiana.

Milton (Nicolas Cage) bereit sich auf das Finale vor (Foto: Warner Home Video)

Milton (Nicolas Cage) bereit sich auf das Finale vor (Foto: Warner Home Video)

Es dauert nicht lange und die Polizei heftet sich an ihre Fersen. Aber auch der „Buchhalter“ – ein Killer mit übermenschlichen Kräften – hat sich der Hatz angeschlossen. Nach und nach stellt sich heraus, dass Milton aus der Hölle geflüchtet ist, um auf der Erde noch diese eine Sache in Ordnung zu bringen. Wird er es schaffen?

Filmkritik „Drive Angry 3D“

Auch ohne den Film vorher gesehen zu haben, lassen die Namen der Schauspieler und Filmcrew nur Gutes erwarten. Die Liste ist lang und so sind neben Nicolas Cage auch Billy Burke (Twilight Saga) und Tom Atkins (Halloween 3, Maniac Cop, The Fog) mit von der Partie. Die Kostüme entwarf Mary E. McLeod, die auch schon bei Resident Evil aktiv war. Die Musik kommt von „Piranha“-Komponist Michael Wandmacher.

Der „Buchhalter“ (William Fichtner) will es wissen (Foto: Warner Home Video)

Der „Buchhalter“ (William Fichtner) will es wissen (Foto: Warner Home Video)

Regie bei „Drive Angry 3D“ führte Patrick Lussier, der im Horrorfilme-Genre auch kein Unbekannter ist. Er arbeitete bereits mit „Scream“-Macher Wes Craven bei einigen Filmen zusammen. Seinen Überraschungserfolg feierte er 2009 mit „My Bloody Valentine 3D“. Für das Drehbuch war Todd Farmer verantwortlich. Mit Filmen wie „Jason X“, dem zehnten Teil der „Freitag der 13.“-Serie, und „The Messengers“ machte er sich bereits einen Namen. Hinter der Kamera stand Brian Pearson, der auch schon bei „White Noise“ und „Düstere Legenden“ für den richtigen Dreh sorgte.

Ausgehend von den immensen Erfahrungen liegt die Messlatte der Erwartung natürlich auf Höchstniveau. Und es hat sich gelohnt. „Drive Angry 3D“ ist ein flottes Roadmovie geworden. Neben den Schauspielern sind die eingesetzten Autos eine wahre Augenweide. Selten zuvor wurde die Autobaukunst der 70er Jahre schöner auf die Leinwand gebracht. Aber auch sonst macht der Film einfach nur Spaß. Die streckenweise heftigen Splatterszenen wechseln sich harmonisch mit Verfolgungsjagden und sogar ein paar Slapstick-Einlagen ab.

Die Versionen

Die FSK hat den kaputten Knochenkracher ungeschnitten ab 18 Jahren freigegeben. Angesichts einiger sehr derber Splatterszenen verwundert und erfreut das zugleich.

Das Urteil von Horrormagazin.de

Aus der Hölle auf die Straße – der Film ist heiß!

Bewertung: 4/5 Sterne

Der offizielle Trailer zum Film "Drive Angry 3D"

Über den Autor Ash Williams

Vor Jahren hat er sich noch vor Horrorfilmen gegruselt. Naja, vielleicht so ein bisschen. Jetzt schaut er sie jedenfalls mit ganz anderen Augen. Je länger er sich mit diesen Filmen auseinander setzte, desto mehr faszinierten sie ihn.
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